EU-Konferenz zu Green Tourism holt Best Practice in Nachhaltigkeit auf die internationale Bühne!
EU-Konferenz zu Green Tourism holt Best Practice in Nachhaltigkeit auf die internationale Bühne!
Die Green Tourism Conference zeigt von KMU umgesetzte Konzepte mit Zukunft.
Kostenlose Schulungen, Beratungen und Zertifizierungen für 70 Tourismus-KMU aus Bulgarien, Deutschland, Italien, Kroatien, Rumänien und Österreich, von Campingplätzen über Reisebüros bis hin zu Qualitätshotels, dazu internationaler Erfahrungsaustausch: All das ermöglichte European Tourism Going Green 2030 (ETGG2030). Als eines von sechs EU-Projekten wurde es 2020 im Rahmen eines Calls zur „Stärkung der nachhaltigen Tourismusentwicklung und der Kapazität von Tourismus-KMU durch transnationale Zusammenarbeit und Wissenstransfer“ ausgezeichnet. Durch das EU-Programm für Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und KMU (Programme for Competitiveness of Enterprises and Small and Medium-Sized Enterprises – COSME) finanziert, wurden fast 1.000 Tourismus-KMU in 28 Ländern bei der Erforschung und Umsetzung von mehr Nachhaltigkeit im Tourismus unterstützt. Bis Herbst fassen die sechs Projekte – neben ETGG2030 CEnTOUR, EU ECO-TANDEM, SUSTOUR, TOURBAN und TOURISME – ihre Ergebnisse zusammen, die den grünen Wandel im Tourismus fördern, unterstützt vom EU-Transition Pathway.
GEWESSLER: VIELE GRÜNE MUSTERBEISPIELE IN DER HOTELLERIE
Österreichs Klimaschutzministerin Leonore Gewessler verwies in ihrer Grußbotschaft auf die Notwendigkeit nachhaltigen Wirtschaftens und zahlreiche Musterbeispiele: Hotels mit nachhaltiger Bauweise, Strom- und Wärmesystemen auf Basis erneuerbarer Energien, Bio-Lebensmitteln aus der Region und klimafreundlicher Mobilität als wichtigsten Hebel zur CO2- Reduktion.
KRAUS-WINKLER: GREEN TOURISM „ALS WEG UND ZIEL“
Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler setzt sich die Balance zwischen Bedürfnissen der Bevölkerung, Erwartungen der Gäste und dem Schutz der natürlichen Lebensräume zum Ziel: „Schon kleine Maßnahmen wirken Wunder, vom Energiesparen bis hin zur Plastikvermeidung. Nur Kooperation und Koordination in der Destination sichern Österreich als attraktives Reiseziel und Lebensraum, in dem sich Gäste und die Bewohner:innen wohl und sicher fühlen!“
VOM GRÜNEN VORDENKER IN ÖSTERREICH ZUM SCHRITTMACHER AUF DEM INTERNATIONALEN PARKETT
Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung, die als österreichischer Projektpartner Gastgeber der Abschlusskonferenz sein durfte, begrüßt das Engagement der EU: „Während andere den CO2-Ausstoß der USA und Chinas als Ausrede für ihr Nichtstun missbrauchen, forcieren wir nachhaltiges Wirtschaften über Österreichs Grenzen hinaus.“ Die EU könnte dies durch mehr Fokus aufs Wesentliche noch forcieren: „Natürlich braucht es Dokumentationsaufwand. Dennoch weiß am Ende dieses Prozesses niemand, wieviel CO2 durch diese Initiative eingespart wird. Dabei wäre genau das wichtig.“
INNERHALB UND AUSSERHALB DER BRANCHE GEHÖR VERSCHAFFEN
Lauter werden heißt für Gratzer noch mehr Mitstreiter:innen in der Branche finden: „Das funktioniert“, verweist er auf die erfolgreichen Nachhaltigkeits-Initiativen der ÖHV in den vergangenen Jahren:
* Zeichen setzen, die Bewusstseinskampagne mit effektivem Know-how-Transfer innerhalb der ÖHV
* Klimateller: eine bundesweite Initiative von ÖHV und Klimaschutzministerium
* European Tourism Going Green: federführende Mitwirkung der ÖHV an einer EU-Initiative
Zusätzlich erweitert die ÖHV laufend ihr Partnernetzwerk in Sachen Nachhaltigkeit, um die Hotels bestmöglich bei der green transition zu unterstützen. Mindestens genauso wichtig sei mehr Gehör außerhalb der Branche: „Hören wir auf, den Tourismus schlechtzureden, stellen wir die Klimasünder und Klimawandelleugner ins Abseits und die Guten in die Auslage: Weil das motiviert!“, skizziert er ein zentrales Ziel der ÖHV: Verhindern, dass gutes Engagement von Querschüssen übertönt wird.
Weitere Informationen zur Green Tourism Conference finden Sie hier, zu ETGG2030 hier, weitere Pressemeldungen der ÖHV und Bildmaterial unter www.oehv.at/presse
Martin Stanits
Leiter Public Affairs | Unternehmenssprecher
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