ÖGB-Reischl: „Sanktionen lösen keine Probleme – aktive Arbeitsmarktpolitik schon!”
ÖGB-Reischl: „Sanktionen lösen keine Probleme – aktive Arbeitsmarktpolitik schon!”
Neue Sanktionen gegen Arbeitssuchende sind weiterer Beweis für ideenlose Arbeitsmarktpolitik der Regierung
Scharfe Kritik an den heute vorgelegten neuen Vorschlägen von Arbeitsminister Martin Kocher kommt von der Leitenden Sekretärin des ÖGB, Ingrid Reischl: „Der ÖGB hat schon während der Debatte über eine Reform der Arbeitslosenversicherung eine Reihe an Vorschlägen gemacht, was am Arbeitsmarkt getan werden kann. Anstatt arbeitssuchende Menschen zu schikanieren, sollten diese zum Beispiel durch bessere Qualifizierungen auf die offenen Stellen vorbereitet werden!“
Reischl verweist zudem darauf, dass „sich Arbeitsminister Kocher auch Gedanken darüber machen müsste, wie die Mitnahmeeffekte bei den Arbeitsmarktförderungen für Unternehmen verringert werden können bzw. warum Betriebe nicht verpflichtet werden, ihre offenen Stellen vorher beim AMS zu melden, bevor sie eine Förderung erhalten“.
„Außerdem wäre es in Zeiten der Teuerung mehr als angebracht, ein wichtiges und richtiges finanzielles Zeichen für jene zu setzen, die tatsächlich auf die Unterstützung aus der Arbeitslosenversicherung angewiesen sind. Die Regierung muss den seit 2001 nicht erhöhten Familienzuschlag endlich anpassen“, so Reischl abschließend.
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