Trends im Fuhrpark: Ergebnisse des Arval Mobility Observatory Barometers 2023
Trends im Fuhrpark: Ergebnisse des Arval Mobility Observatory Barometers 2023
Das Arval Mobility Observatory hat die 19. Ausgabe des Fuhrpark- und Mobilitätsbarometers veröffentlicht. Das sind die Ergebnisse für Österreich.
Österreichs Unternehmen sind optimistisch, was die Entwicklung ihrer Fuhrparks betrifft. Befragt wurden über 8.600 Entscheidungsträger in 30 Ländern – davon 300 in Österreich – 25 Länder im Zeitraum von 18. August bis 11. November 2022, und weitere fünf Länder (USA, Neuseeland, Australien, Mexiko, Canada) von 9. Jänner bis 30. März 2023.
1. ÖSTERREICHISCHE UNTERNEHMEN BLEIBEN POSITIV, WAS DEN FUHRPARK ANGEHT.
94 Prozent der Befragten in Österreich gehen davon aus, dass ihr Fuhrpark in den nächsten drei Jahren stabil bleiben oder sogar wachsen wird. Das entspricht dem europäischen Trend. Von diesen begründen 61 Prozent das prognostizierte Wachstum der Flotten mit der positiven Geschäftsentwicklung, die zu einem höheren Bedarf an Firmenfahrzeugen führen könnte. 44 Prozent sehen das Firmenfahrzeug als wichtigen Hebel für die Mitarbeiterbindung und die Anwerbung von Talenten an. 38 Prozent planen außerdem, ihr Firmenwagenangebot auf Mitarbeitende auszuweiten, die bisher noch nicht von einem Dienstwagen profitierten. Die Auswirkungen des Homeoffice auf die Mobilitätspolitik sind hingegen begrenzt.
Die Behaltedauer von Firmenfahrzeugen liegt bei über sechs Jahren. Nach wie vor können Lieferengpässe dazu führen, dass Unternehmen die Erneuerung ihrer Flotte hinausschieben. „Trotz wirtschaftlicher Turbulenzen erweisen sich Firmenflotten als widerstandsfähig“, sagt Gregor Bilik, Geschäftsführer von Arval Austria. „Die derzeit wichtigste Aufgabe für Unternehmen ist die Umstellung von Verbrenner- auf E-Fahrzeuge“, so Bilik. „Neben ökologischen Aspekten sind vor allem wirtschaftliche Gründe die Treiber für diese Entwicklung.“ Die Top-3 Argumente für E-PKW-Flotten sind: geringere Treibstoffkosten (34%), weniger Umweltbelastung (32%) sowie günstigere Betriebskosten (24%).
Susanne Wegscheider
Agentur com_unit
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