Hammer: Maßnahmen zur Senkung der Strompreise
Hammer: Maßnahmen zur Senkung der Strompreise
Grüne: Wir verschärfen die Pflichten für Stromlieferanten
„Wir haben heute im Nationalrat einstimmig Verpflichtungen für Energieversorgungsunternehmen eingeführt, die zu sinkenden Strompreisen führen werden“, freut sich Lukas Hammer, Energiesprecher der Grünen. „Das sind Meilensteine im Konsument:innenschutz im Energiebereich. Sie werden die Inflation senken und den Wettbewerb bei den Stromtarifen erhöhen, was zu faireren Preisen führen wird“, sagt Hammer.
„Viele Menschen in Österreich zahlen wesentlich mehr für ihre Stromrechnung, als sie eigentlich müssten. Wer seinen Stromtarif wechselt, kann sich aktuell bis zu 500 Euro im Jahr sparen. Aber nur wenige Menschen machen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Bestandskund:innen wissen meist nicht, dass sie das Recht haben, ihren Stromanbieter nach zwölf Monaten Vertragsdauer zu wechseln. Mit dem heutigen Beschluss habe wir Energieversorgungsunternehmen gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Kund:innen jährlich und vor Ende der Vertragsbindung darüber zu informieren, dass sie ihren Stromanbieter wechseln können.“ Weil so wenige Kund:innen wechseln, haben Energielieferanten bislang keinen Druck verspürt, sinkende Strompreise an der Strombörse auch an die Abnehmer weiterzugeben. „Für Energielieferanten war das sehr bequem: So konnte man Haushalten Strom zu überteuerten Preisen verkaufen. Das ändern wir nun“, sagt Hammer.
„Es gibt momentan sehr günstige Neukundentarife, allerdings bleiben die Bestandsverträge teuer. Wir sorgen nun dafür, dass Energielieferanten ihre günstigeren Tarife auch den Bestandskund:innen aktiv anbieten müssen“, erläutert Hammer. In den letzten eineinhalb Jahren mussten die meisten Haushalte auf Stromtarife umsteigen, bei denen sie ein Vielfaches zahlen mussten. Jetzt sinken die Preise an den Strombörsen wieder. „Es ist daher entscheidend, dass so viele Menschen wie möglich über bestehende günstigere Tarife Bescheid wissen und von ihrem Recht auf einen Tarifwechsel wissen“, so Hammer.
„Wir haben Stromanbieter zudem dazu verpflichtet, ihren Kund:innen eine monatliche Verrechnung anzubieten. Mögliche Rabatte dürfen nicht wie bisher erst am Ende abgerechnet werden, sondern müssen laufend in die Teilzahlungen eingerechnet werden. Außerdem müssen Energieversorger nun Kund:innen auf den Tarifkalkulator hinweisen“, betont Hammer. Es ist vielen Menschen auch nicht bekannt, dass es einen Tarifkalkulator auf der Internetseite der E-Control gibt, bei dem man die Stromtarife vergleichen, die Ersparnis auf einen Blick sehen und einfach umsteigen kann.
„All diese Wissenslücken werden wir nun schließen, damit sich die Menschen bares Geld sparen können. Mit dem heutigen Beschluss bekämpfen wir die Teuerung, schaffen Wettbewerb und sorgen für faire Preise bei den Stromtarifen“, freut sich Hammer.
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