„Tango Korrupti – Österreich zwischen Korruption und Freunderlwirtschaft“: Präsentation der ORF-III-Neuproduktion im hdgö

„Tango Korrupti – Österreich zwischen Korruption und Freunderlwirtschaft“: Präsentation der ORF-III-Neuproduktion im hdgö

TV-Premiere am 16. September um 20.15 Uhr

Wien (OTS) – Im Rahmen der Kooperation mit dem Haus der Geschichte Österreich (hdgö) fand gestern, am Dienstag, dem 12. September 2023, erneut eine Präsentation einer ORF-III-Dokumentation als Publikumsveranstaltung mit anschließendem Podiumsgespräch statt. Vorgestellt wurde die „zeit.geschichte“-Neuproduktion „Tango Korrupti – Österreich zwischen Korruption und Freunderlwirtschaft“, die am Samstag, dem 16. September, um 20.15 Uhr ihre TV-Premiere feiert. Zur Präsentation begrüßten hdgö-Direktorin Monika Sommer und ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber, beim anschließenden von ORF-III-Chefredakteurin Lou Lorenz-Dittlbacher moderierten Podiumsgespräch diskutierten Juristin Irmgard Griss, Wirtschaftshistoriker Dieter Stiefel und Regisseur Günter Kaindlstorfer zum Thema.

Monika Sommer, Direktorin Haus der Geschichte Österreich:
„Die neue ORF-III-Dokumentation ruft uns historische Beispiele von Korruption in Österreich in Erinnerung und ist letztlich ein Appell, in der Gegenwart dagegen aufzustehen. Denn dies bedeutet Engagement für Transparenz und Integrität. Ich freue mich daher sehr, dass ORF III und das hdgö die bereits etablierte Kooperation gerade mit diesem Thema fortsetzen.“

Peter Schöber, Programmgeschäftsführer ORF III:
„Zum öffentlich-rechtlichen Kernauftrag von ORF III zählt die Vermittlung von Zeitgeschichte und historischen Inhalten für ein breites Publikum. Insbesondere gesellschaftspolitisch relevante Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit, die bis in die Gegenwart andauern, müssen immer wieder aufs Neue kritisch beleuchtet werden. Die Kooperation mit dem hdgö ist ein Schwerpunkt dieser inhaltlichen Auseinandersetzung und ich freue mich sehr über den großen Publikumszuspruch hier im hdgö als auch in ORF III.“

Zum Inhalt von „Tango Korrupti – Österreich zwischen Korruption und Freunderlwirtschaft“

Amtsmissbrauch und Bestechung, unerlaubte Vorteilsannahme und verschiedene Formen der Freunderl-, Vettern- und Parteibuchwirtschaft gehören seit Langem zum Inventar der politischen „Kultur“ in Österreich. Von der gekauften Berichterstattung des Zeitungszaren Imre Békessy in den 1920er Jahren bis zum AKH-Skandal, von der „Phönix-Affäre“, die die Dollfuß-Schuschnigg-Diktatur erschütterte, über den Krauland-Skandal der frühen 1950er bis hin zu den diversen Affären der jüngeren Vergangenheit. Die Liste der österreichischen Korruptionsskandale seit 1918 ist lang.
Die Dokumentation „Tango Korrupti“ von Günter Kaindlstorfer geht der Korruptionsanfälligkeit der „österreichischen Seele“ auf den Grund. Florian Scheuba bittet als Zeremonienmeister prominente Expertinnen und Experten wie Irmgard Griss, Florian Klenk, Eva Geiblinger, Peter Michael Lingens, Hubert Sickinger und Oliver Rathkolb zu Wort.

Details zum weiteren Programm von ORF III Kultur und Information sind unter tv.ORF.at/orf3 abrufbar.

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