„Heimat Fremde Heimat“ über Naturkatastrophen in Libyen und Marokko

„Heimat Fremde Heimat“ über Naturkatastrophen in Libyen und Marokko

Am 17. September um 13.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Stefan Ribitsch präsentiert das ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 17. September 2023, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Naturkatastrophen in Libyen und Marokko: Trauer in Österreich

Die Nachricht von der Erdbebenkatastrophe in Marokko und dem verheerenden Hochwasser in Libyen hat die marokkanische und die libysche Community in Österreich wie ein Schlag getroffen. In Marokko hat das Erdbeben bereits Tausenden Menschen das Leben gekostet, weitere Tausende sind verletzt und Hunderte vermisst. Unterdessen werden auch im Osten Libyens mehr als 10.000 Menschen vermisst. Nach den durch ein Sturmtief ausgelösten Überschwemmungen sind auch dort bereits Tausende Menschen gestorben. Die Hinterbliebenen trauern aber nicht nur vor Ort. Auch die marokkanische und libysche Community in Österreich ist tief betroffen und organisiert Hilfe. Ein Bericht von Samuel Mago und Adriana Jurić.

Bosnische Community will Anerkennung als Volksgruppe

Die Gesellschaft bosnischer Akademiker in Österreich mit deren Präsident Siradj Duhan wird Anfang Oktober offiziell den Antrag auf Anerkennung der bosnischen Community als österreichische Volksgruppe einbringen. Unterstützung findet dieses Anliegen nicht nur durch zahlreiche Prominente wie etwa den Diplomaten Wolfgang Petritsch, Ex-Bundeskanzler Heinz Fischer oder den ehemaligen ÖVP-Politiker und Juristen Heinrich Neisser, sondern auch durch den Dachverband für serbische Vereine in Wien sowie Vertreterinnen und Vertreter der anerkannten österreichischen Volksgruppen. Die bosnische Community erwartet sich durch diese gesetzliche Verankerung Schutz ihrer Kultur und Sprache. Ein Bericht von Sabina Zwitter.

Slowenischer Studierendenklub mit bewegter Geschichte

Alles begann vor 100 Jahren, als 1923 eine Handvoll Studierender aus der Kärntner slowenischen Minderheit einen Verein in Wien gründete:
den KSŠŠD – Klub slovenskih študentk in študentov na Dunaju. Doch im vergangenen Jahrhundert erfuhren die Studentinnen und Studenten in Wien und die Volksgruppe in Österreich allgemein große Anfeindungen durch deutschnational Gesinnte – bis hin zu Verfolgung, Zwangsarbeit und Ermordung durch die Nationalsozialisten. In der Wiener Mondscheingasse besteht heute noch immer ein Klub, der den Sloweninnen und Slowenen in Wien eine Art Zuhause sein soll. Samuel Mago hat mit heutigen und einstigen Klubmitgliedern über die bewegte Geschichte gesprochen.

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