SOS-Kinderdorf: Zukunftsperspektiven für ukrainische Familien schaffen!

SOS-Kinderdorf: Zukunftsperspektiven für ukrainische Familien schaffen!

Zwei Jahre nach dem russischen Angriff ist der Rahmen für ukrainische Familien in Österreich weiterhin prekär. Es braucht rechtliche & finanzielle Sicherheit und Bildungsperspektiven.

Rund 70.000 ukrainische Vertriebene leben aktuell in Österreich. Ihr Aufenthaltsstatus als Vertriebe ist bis März 2025 begrenzt. Wie es danach für sie weitergeht, ist unklar. Im Gegensatz zu Asylberechtigten haben ukrainische Geflüchtete außerdem keinen Anspruch auf Sozialhilfe. Viele ukrainische Familien müssen von der Grundversorgung leben – für eine Mutter mit zwei Kindern sind das aktuell rund 880 Euro pro Monat. „Seit zwei Jahren lässt die Politik ukrainische Familien im Ungewissen und setzt sie in der ohnehin schon schwierigen Situation zusätzlich großer Unsicherheit aus. Es liegt auf der Hand, dass eine dreiköpfige Familie nicht von 880 Euro im Monat leben kann. Und dass es für Familien mit Kindern wichtig ist, auch Perspektiven über 2024 hinaus entwickeln zu können“, so SOS-Kinderdorf-Geschäftsführer Christian Moser. SOS-Kinderdorf fordert deshalb einmal mehr, Vertriebenen aus der Ukraine Zugang zur Sozialhilfe und langfristigen Schutzstatus zu ermöglichen.

SOS-Kinderdorf
Christine Weilhartner
+43 676 88144 123
christine.weilhartner@sos-kinderdorf.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender