ORF – SPÖ-Duzdar: Unverständlich hohe ORF-Gehälter darf es nicht mehr geben

ORF – SPÖ-Duzdar: Unverständlich hohe ORF-Gehälter darf es nicht mehr geben

Nebenjobs von ORF-Mitarbeiter:innen fragwürdig – SPÖ will gut funktionierenden ORF

„Die veröffentlichten sehr hohen Gehälter im ORF-Management sind völlig unverständlich. Solche Gagen darf es nicht mehr geben“, so SPÖ-Mediensprecherin Muna Duzdar am Montag. „Der ORF finanziert sich durch die Gebühren des Publikums und ist daher verpflichtet, mit diesen sparsam umzugehen“, so Duzdar. Sie fordert, dass ORF-Generaldirektor Weißmann eine nachvollziehbare Gehaltsstruktur etabliert und auch bei den Nebenjobs und Zuverdiensten klare Spielregeln gelten. „Ist es mit der Unabhängigkeit des ORF vereinbar, wenn ORF-Mitarbeiter:innen bei privaten Nebenjobs zusätzlich verdienen?“, so Duzdar. ****

„Wir wollen, dass der ORF gut funktioniert und ein öffentliches Vorzeigeunternehmen auch in Bezug auf nachvollziehbare, gerechte Einkommen, Gender Pay Gap und faire Arbeitsverträge ist. Es kann nicht sein, dass es einerseits exorbitant hohe Manager-Gehälter gibt, andererseits im Radio viele junge Kolleg:innen nur prekär beschäftigt sind. Auch der ORF muss alles tun, um seine Legitimität zu schützen.“ Die SPÖ wolle einen journalistisch unabhängigen, starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit hoher Legitimität durch das Publikum, im Gegensatz dazu gehe es der FPÖ um eine Zerschlagung des ORF, ÖVP und FPÖ sehen den ORF vor allem als Spielwiese für Macht- und Personalpolitik. „Eine blau-schwarze Regierung wäre eine echte Gefahr für den ORF und seine Unabhängigkeit.“ (Schluss) ah/bj

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