„Orientierung“ über Kritik an Umsetzung des neuen Gesetzes zu assistiertem Suizid in Pflegeheimen

„Orientierung“ über Kritik an Umsetzung des neuen Gesetzes zu assistiertem Suizid in Pflegeheimen

Außerdem am 5. Mai um 12.30 Uhr in ORF 2: Der Kirchenbeitrag als Austrittsgrund und 75 Jahre Katholische Aktion

Wien (OTS) – Sandra Szabo präsentiert im ORF-Religionsmagazin „Orientierung“ am Sonntag, dem 5. Mai 2024, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Verweigertes Recht? Der assistierte Suizid in Pflegeheimen

Seit etwas mehr als zwei Jahren ist in Österreich der sogenannte assistierte Suizid erlaubt. Todkranke, sterbewillige Personen dürfen demnach unter streng kontrollierten Voraussetzungen ein todbringendes Medikament erhalten. Kommende Woche erscheint der Jahresbericht der Volksanwaltschaft, in dem die Umsetzung des neuen Gesetzes kritisiert wird. In etlichen Pflegeheimen, nicht nur in katholischen, wird demnach den Bewohnerinnen und Bewohnern grundsätzlich die Möglichkeit eines assistierten Suizids verwehrt. Doch ist das rechtlich überhaupt erlaubt? Amelie Sztatestny und Mariella Kogler mit einem Faktencheck.

Vom Bollwerk zum Pilgern? 75 Jahre Katholische Aktion

Die Katholische Aktion (KA) ist die größte Laienorganisation Österreichs und seit 75 Jahren gesellschaftspolitisch und innerkirchlich aktiv. Vom „Lichtermeer gegen Ausländerfeindlichkeit“ (1993) über den „Dialog für Österreich“ (1998) bis hin zum derzeit laufenden Synodalen Prozess der römisch-katholischen Kirche meldet sie sich immer wieder zu Wort. Im Mai 1949 wurde die Gründung der Laienversammlung in Linz beschlossen, kommende Woche wird das Jubiläum groß gefeiert. Die KA spricht von einer spannungsreichen Entwicklung vom „Bollwerk“ zum „Pilgern im Jetzt“. Und dennoch:
Welche Bedeutung hat die KA angesichts der stetig sinkenden Zahl von Kirchenmitgliedern heute noch? Sandra Szabo mit einer historischen Spurensuche.

Studiogespräch mit Ferdinand Kaineder, Präsident der Katholischen Aktion Österreich

Gesetz mit Langzeitfolgen? Der Kirchenbeitrag als Austrittsgrund

Vor 85 Jahren, am 1. Mai 1939, führte das NS-Regime in Österreich den Kirchenbeitrag ein. Ziel war es, den Kirchen einen vernichtenden Schlag zu versetzen. Die Strategie hatte nur bedingt Erfolg. Es verließen zwar 300.000 Katholiken ihre Glaubensgemeinschaft, für viele war die Zahlung des Kirchenbeitrags aber eine verklausulierte Widerstandshaltung gegen das Regime. Heute hingegen treten jährlich Zehntausende Menschen in Österreich aus der Kirche aus, die Zahlungsaufforderung des Kirchenbeitrags ist oft der letzte Anlass dafür. Gibt es bessere Ideen zur Kirchenfinanzierung? Peter Beringer hat sich bei Fachleuten umgehört.

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender