„Heimat Fremde Heimat“ über Diskriminierung – wenn der Name über die Wohnung entscheidet

„Heimat Fremde Heimat“ über Diskriminierung – wenn der Name über die Wohnung entscheidet

Am 16. Juni um 13.35 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Ajda Sticker präsentiert das ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 16. Juni 2024, um 13.35 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Diskriminierung: Wenn der Name über die Wohnung entscheidet

Die Wohnungssuche stellt für Menschen mit Migrationsbiografie und Fluchterfahrung oft eine enorme Herausforderung dar: Name, Herkunft, Geschlecht und Religion entscheiden nicht selten darüber, ob man überhaupt zu einer Besichtigung eingeladen wird oder weitersuchen muss. Obwohl das Gleichbehandlungsgesetz Diskriminierung aufgrund ethnischer Zugehörigkeit verbietet, gibt es in der Praxis noch immer erhebliche Mängel bei der Chancengleichheit auf dem österreichischen Wohnungsmarkt. Welche Auswirkungen haben solche Diskriminierungserfahrungen auf die Betroffenen? Und was kann man tun, wenn der Zugang zum Wohnungsmarkt erschwert wird? Adriana Jurić berichtet.

Zu Gast im Studio: Michael Pisecky, Obmann-Stv. des Fachverbandes der Immobilientreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich.

Sorge bei Jugendvereinen von Minderheiten

Für viele junge Menschen aus Minderheiten und Diaspora-Communities sind Vereine, in denen ihre Muttersprache, Bräuche und Traditionen gepflegt werden, ein zentraler Bestandteil ihrer Jugend. Jede zweite Person unter 30 engagiert sich in Österreich ehrenamtlich – auch für die Rechte ihrer Minderheiten. Doch immer mehr Vereinsmitglieder scheuen sich vor öffentlichen Auftritten und haben Bedenken, Vereinsfunktionen zu übernehmen. Der Grund sind Angriffe auf Jugendvereine. Wie gehen die jungen Menschen mit der Sorge vor Anfeindungen um? Ein Bericht von Samuel Mago.

Film über polnischen Widerstandskämpfer

„Botschafter des Erinnerns“ lautet der Titel eines neuen Dokumentarfilms, der ab September in Österreich in den Kinos zu sehen sein wird. In dem Zeitdokument wird die Geschichte von Stanislaw Zalewski, einem polnischen Widerstandskämpfer, erzählt. Der 99-Jährige war vor kurzem mit seinem Sohn bei der Pressevorführung in Wien und hat den Film über sein bewegendes Leben zum ersten Mal gesehen. Isabelle Reitbauer hat ihn getroffen.

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