ÖGARI gibt die Gründung der Arbeitsgruppe Expertenkreis Digitalisierung bekannt

ÖGARI gibt die Gründung der Arbeitsgruppe Expertenkreis Digitalisierung bekannt

DIE NEUE ARBEITSGRUPPE DER ÖGARI WIRD SICH MIT DEM BREITEN AUFGABENGEBIET DER DIGITALISIERUNG EINSCHLIESSLICH KÜNSTLICHER INTELLIGENZ (KI) BEFASSEN, UM DIE DIGITALISIERUNG ZUM WOHL DER PATIENTINNEN UND PATIENTEN MIT ZU ENTWICKELN UND MIT ZU GESTALTEN.

INNOVATION, ETHISCHE LEITLINIE UND AUTONOMES ÄRZTLICHES HANDELN SIND DIE GRUNDPFEILER DES PROGRAMMS DER NEUEN ARGE ÖGARI.

Durch das Integrieren der KI in die Intensivmedizin gilt es, enorme Herausforderungen zu meistern. »Von jeher gilt die Intensivmedizin als ein technisch versiertes, aber ebenso zukunftsorientiert Fach.«, bestätigt UNIV.-PROF. DR. CHRISTOPH HÖRMANN, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin, ÖGARI.« Es ist daher wesentlich, dass wir Intensivmediziner:innen uns in die Gestaltung und Umsetzung der KI auf der Intensivstation einbringen. Daher freut es mich ganz besonders, dass die Leitung dieser ARBEITSGRUPPE EXPERTENKREIS DIGITALISIERUNG an UNIV.-PROF. DR. OLIVER KIMBERGER, interimistischer Leiter der Abteilung für Allg. Anästhesie und Intensivmedizin an der Medizinischen Universitätsklinik Wien vergeben wurde. Professor Oliver Kimberger ist Professor für Perioperatives Informationsmanagement, und widmet sich dieser Thematik bereits seit vielen Jahren. 

ÖGARI STELLT SICH DEN KÜNFTIGEN HERAUSFORDERNDEN BEIM EINSATZ DER KI IN DER INTENSIVMEDIZIN

Zukünftige Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen sollten sich auch auf die Verbesserung von KI-Modellen für Echtzeitvorhersagen, die Steigerung der Genauigkeit und des Nutzens KI-basierter Closed-loop-Systeme sowie die Überwindung ethischer, technischer und regulatorischer Herausforderungen, insbesondere bei generativen KI-Systemen, fokussieren.

OLIVER KIMBERGER fasst die zusätzlichen Aufgabengebiete für die ÖGARI, die sich durch Digitalisierung und den Einsatz von KI in der Intensivmedizin und insbesondere an den Intensive Care Units ICU ergeben, im Video-Podcast (LINK ZUM VIDEO) zusammen.

PROFESSOR KIMBERGER spricht darin auch die Herausforderungen an eine entsprechende Datenqualität und Datenschutz an, um mit Daten, die frei von systematischen Verzerrungen und Vorurteilen zu arbeiten, und das Risiko des Automations-Bias. Ebenso sind Thema, wie die Chancen der Früherkennung beispielsweise bei Sepsis und für Therapieoptimierungen, durch KI in der Intensivmedizin auf einen neuen Level gebracht werden können. Insgesamt wird das Fach durch die KI einen innovativen Entwicklungsschub nehmen, davon sind Professor Hörmann wie Professor Kimberger überzeugt. Dieser hält auch beim AIC 2024, der Jahrestagung der ÖGARI, die vom 24. bis 26. Oktober 2024 im Kongresshaus Salzburg stattfinden wird, die Key-Lecture zum Thema Künstliche Intelligenz KI und Digitalisierung.

KI IN DER INTENSIVMEDIZIN BRAUCHT EINE ETHISCH-RECHTLICHE GRUNDLAGE AUF BASIS DER NEUEN EU-VERORDNUNG

Das Gesetz über die künstliche Intelligenz (KI-Verordnung oder AI-ACT) ist ein Gesetzeswerk der Europäischen Union zur Regulierung der KI, die in den Jahren 2019 bis 2024 ausgearbeitet wurde, und am 21. Mai 2024 von den 27 EU-Mitgliedstaaten verabschiedet wurde.  SEIT 13. JUNI 2024[1] stellt es die Basis die EU zur Regulierung der KI dar. 

Link zum Interview

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[1] HTTPS://GO.OTS.AT/1WHZK1OG

Dr. Britta Fischill
britta@fischill.at
+43 676 3848667

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