Was hat digital media mit „Mordor“ – dem Bösen in Herr der Ringe – zu tun?

Was hat digital media mit „Mordor“ – dem Bösen in Herr der Ringe – zu tun?

„Ad Fraud“. Kriminelle kassieren Einnahmen für Werbeleistungen, die nie erbracht wurden

Youtube, Google, Meta, TikTok & co. stellen seit Jahren unüberprüfbare Behauptungen über Zielgruppenpotentiale auf, die bislang von werbetreibenden kritiklos akzeptiert werden mussten. Überprüfbar sind diese nämlich nicht. Erklärt JONAS MANTHEY, seines Zeichen Medienexperte und Guide im Mediajungle, im Gespräch mit Dominik Paulnsteiner, Co-Herausgeber MedienManager. Die jeweilige Plattform informiert seine Auftraggeber nach Einbuchung entsprechender Werbeformate in der Folge auch über ebenso nicht überprüfbare Reichweitenzahlen. Zahlen, die der Werbekunde dann glauben kann, oder auch nicht. Auch hier fehlt jede Möglichkeit der Überprüfbarkeit.

Ein allgemeines Problem im digitalen programmatischen Einkauf ist das Generieren von Klicks und Interaktionen, die nicht von Menschen stammen und bei Werbetreibenden hohen Schaden anrichten.

Der Begriff dafür lautet „Ad Fraud“. Kriminelle kassieren Einnahmen für Werbeleistungen, die nie erbracht wurden, und schaden damit dem Wettbewerb.

Fazit: Der programmatische Einkauf digitaler Werbeleistungen besteht häufig aus maximaler Intransparenz ohne Chance auf Überprüfung der gelieferten Informationen. Jonas Manthey nennt diese Situation, angelehnt an die gleichnamige Bücher- und Filmreihe, die auf der Geschichte „Der Herr der Ringe“ basiert, Mordors Schatten (Das Böse) und bietet Ansätze, damit umzugehen.
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Dominik Paulnsteiner
Co-Herausgeber MedienManager
Mobil +43 676 4625239
dominik.paulnsteiner@medienmanager.at

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