SPÖ-Holzleitner zum Equal Pension Day: Rechnung der Regierung beim Schließen der Pensionslücke geht nicht auf

SPÖ-Holzleitner zum Equal Pension Day: Rechnung der Regierung beim Schließen der Pensionslücke geht nicht auf

SPÖ-Rechenweg, um Pensionslücke dauerhaft zu schließen – Lohntransparenz, Kindererziehungszeiten besser anrechnen, Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung, Keine Aliquotierung SPÖ-Rechenweg, um Pensionslücke dauerhaft zu schließen – Lohntransparenz, Kindererziehungszeiten besser anrechnen, Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung, Keine Aliquotierung

Morgen, am 6. August, ist der diesjährige Equal Pension Day. Das heißt, dass bis zu diesem Stichtag Männer bereits so viel Pension erhalten haben, wie Frauen das gesamte Jahr. „Wir haben eine Pensionslücke von über 40 Prozent bzw. 922 Euro brutto pro Monat, die Frauen im Börserl fehlen“, betont SPÖ-Frauenvorsitzende und stv. Klubvorsitzende Eva-Maria Holzleitner heute, Montag, bei einer Pressekonferenz. Die SPÖ will Lohntransparenz, bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten, den Ausbau und einen Rechtsanspruch bei der Kinderbetreuung sowie ein Aus für die Aliquotierung der Pensionen, um die Pensionslücke zu schließen. ****

„Die Rechnung der Regierung geht nicht auf, ihr Ergebnis ist eine Pensionslücke von über 40 Prozent. Wir als SPÖ haben einen ganz klaren Rechenweg, um diese Lücke dauerhaft zu schließen. Wir setzen hier in den verschiedenen Bereichen des Lebens von Frauen an“, sagt Holzleitner. Das beginnt beim Berufsleben, wo Frauen nach wie vor von Diskriminierung bei Einkommen und Karriere benachteiligt sind. „Die Lohntransparenz wäre ein ganz konkreter Schritt, um die Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen tatsächlich zu schließen“, betont Holzleitner und verweist auf Island, wo dieses Modell bereits erfolgreich umgesetzt wurde.

Auch bei der Anrechnung der Kindererziehungszeiten für die Pension muss etwas getan werden, denn die derzeitige Anrechnung erfolgt in einer Höhe, die deutlich unter dem Medianeinkommen liegt. Auch die Väterbeteiligung muss sich in der Karenz steigern. Nur einer von 100 Vätern geht aktuell mehr als sechs Monate in Karenz. Diese Zahl ist unter der aktuellen Regierung sogar noch gesunken. 

Wesentlich ist auch der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr. Hier betont Holzleitner, dass es offensichtlich sei, dass die Idee der Großelternkarenz auf der Tatsache beruhe, „dass die ÖVP viel zu wenig im Bereich der Kinderbildung getan hat“, erinnert Holzleitner an die Chats, in denen die ÖVP eine Kinderbildungsmilliarde aktiv verhindert hat.

Auch das Aus für die Aliquotierung der Pensionen ist der SPÖ ein Anliegen, um die Pensionslücke zu verringern. Holzleitner erinnert daran, dass es der SPÖ gelungen sei, diese Aliquotierung bis inklusive 2026 auszusetzen. „Wir erwarten aber eine dauerhafte Aussetzung der Aliquotierung“, erklärt Holzleitner. (Schluss) up/ff 

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