vida-Hebenstreit: „Arbeitslosigkeit steigt: Neue Bundesregierung muss handeln!“
vida-Hebenstreit: „Arbeitslosigkeit steigt: Neue Bundesregierung muss handeln!“
vida-Hebenstreit: „Arbeitslosigkeit steigt: Neue Bundesregierung muss handeln!“
„Die Arbeitslosigkeit steigt, die Wirtschaft stagniert und die Menschen wissen nicht mehr, wie sie über die Runden kommen sollen. Die neue Bundesregierung muss jetzt rasch ins Tun kommen“, fordert Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Gewerkschaft vida, angesichts der aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Die Zahl der Arbeitslosen ist auf über 430.000 gestiegen, gleichzeitig gibt es weniger offene Stellen und immer mehr Beschäftigte stecken in unsicheren oder schlecht bezahlten Jobs fest. „Die letzte Regierung hat schon die Rekordinflation durchrauschen lassen – es besteht berechtigte Hoffnung, dass die neue Bundesregierung diesen Fehler jetzt nicht bei der steigenden Arbeitslosigkeit wiederholt“, warnt Hebenstreit.
Statt sich um nachhaltige Lösungen für den Arbeitsmarkt zu kümmern, habe die Politik in den letzten Jahren nur zugesehen, wie sich die Situation immer weiter verschärft. „Jetzt braucht es endlich ein Maßnahmenpaket, das Beschäftigung sichert, faire Löhne garantiert und Lohndumping verhindert,“ so Hebenstreit weiter. Besonders Branchen mit einem hohen Anteil an Vollzeitbeschäftigten wie Transport, Bau und Produktion haben massiv an Jobs verloren, während in anderen Bereichen Teilzeit und prekäre Arbeitsverhältnisse explodieren, fordert der vida-Vorsitzende einen Plan für sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze.
„Die Regierung ist jetzt gefordert, denn es gibt keinen flächendeckenden Arbeitskräftemangel – es gibt einen Qualifizierungsmangel und einen Mangel an fair bezahlten Jobs mit guten Arbeitsbedingungen. Wer in gewissen Branchen niemanden ausbildet und das Arbeitsrecht mit Füßen tritt, der sollte sich fragen, warum dort niemand arbeiten will. Die Antwort ist klar: schlechte Löhne, überlange Arbeitszeiten und miserable Arbeitsbedingungen sind die Gründe dafür“, stellt Hebenstreit fest.
Hebenstreit fordert von der neuen Bundesregierung ein Gegensteuern mit einer aktiven Arbeitsmarktpolitik für sichere Jobs und faire Löhne:
* Sichere Arbeitsplätze statt Unsicherheit! Staatliche Investitionen müssen dorthin fließen, wo sie tatsächlich Jobs schaffen – nicht nur in Unternehmenssubventionen ohne Verpflichtung zur Arbeitsplatzsicherung und Arbeitsqualität
* Löhne rauf statt Lohndumping! Branchen mit Personalnot müssen bessere Löhne zahlen, statt mit Niedriglohnkräften aus dem Ausland das Problem zu verschleiern
* Mehr Schutz für Beschäftigte! Gerade im Verkehrs-, Tourismus-, Dienstleistungs-, Gesundheits- und Sozialbereich braucht es stärkere Kontrollen gegen Lohndumping sowie bessere Arbeitsbedingungen
„Die neue Regierung kann nicht einfach weitermachen wie die Vorgängerregierung und darauf hoffen, dass der freie Markt alles regeln wird. Es braucht jetzt entschlossene Maßnahmen für die Arbeitnehmer:innen“, bekräftigt Hebenstreit.
Gewerkschaft vida/Öffentlichkeitsarbeit
Hansjörg Miethling
Tel.: 0664 / 6145 733
E-Mail: hansjoerg.miethling@vida.at
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