Voglauer/Grüne: Akute Bedrohung durch Maul- und Klauenseuche muss ernst genommen werden
Voglauer/Grüne: Akute Bedrohung durch Maul- und Klauenseuche muss ernst genommen werden
„Die Maul- und Klauenseuche ist eine sehr ernsthafte Bedrohung für die österreichische Landwirtschaft. Dementsprechend müssen das Gesundheits- und das Landwirtschaftsministerium sowie sämtliche zuständigen Behörden alle Maßnahmen, die möglich sind, ergreifen, um einen Ausbruch in Österreich zu verhindern“, fordert Olga Voglauer, Landwirtschaftssprecherin der Grünen.
„Auch die Landwirtschaftskammer und die Jagdverbände müssen die Bewusstseinsbildung unterstützen und für die notwendige Kommunikation sorgen. Wir alle tragen hier Mitverantwortung, sowohl die Bäuer:innen als auch die Jäger:innen, die für entsprechende Biosicherheitsmaßnahmen zu sorgen haben, sowie die allgemeine Bevölkerung – gerade jetzt vor der anstehenden Oster-Reisezeit“, führt Voglauer aus und weiter: „Wir müssen die akute Bedrohung ernst nehmen und es schaffen, die Seuche in den Nachbarländern in den Griff zu bekommen, um eine Ausbreitung nach Österreich zu verhindern.“
„Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in der Slowakei und nun auch in Ungarn – nur zehn Kilometer entfernt von der österreichischen Staatsgrenze im Burgenland – ist besorgniserregend. Dass die Bundesregierung nun mit Einfuhrverboten und verstärkten Kontrollen reagiert, ist dringend notwendig“, meint Voglauer und ergänzt: „Selbstverständlich gilt es dafür zu sorgen, dass wir weniger anfällig für sich ausbreitende Tierseuchen werden und die wirtschaftlichen Auswirkungen auf landwirtschaftliche Betriebe im Seuchenfall so weit wie möglich reduzieren.“
„Wir müssen alles daran setzen, dass unsere Tierbestände geschützt werden und die_ _Maul- und Klauenseuche nicht auf heimische Herden übertritt. Darum sind die Einfuhrverbote für Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Wild sowie für Fleisch und Rohmilch aus der Slowakei und Ungarn richtig und wichtig. Ein Einschleppen der Maul- und Klauenseuche zu verhindern kann natürlich nur mit entsprechend genauen Kontrollen an den Grenzübergängen und im gemeinsamen Zusammenspiel zwischen Behörden, Exekutive, Tierärzt:innen, Transporteur:innen und auch den Jäger:innen funktionieren“, erläutert Voglauer.
„Wir können seit langem beobachten, dass durch besonders beengte Verhältnisse in der intensiven Tierhaltung Krankheiten und Seuchen ein immer stärkeres Thema sind. Im letzten Jahr hatten wir es mit Vogelgrippe, Tuberkulose, der Blauzungenkrankheit zu tun. Nun mit der Maul- und Klauenseuche. Die zahllosen Tiertransporte tun ihr übriges zur raschen Verbreitung“, erläutert die Landwirtschaftssprecherin der Grünen.
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