„WELTjournal/WELTjournal +“: „Wir, die Jugend des Iran“ und „Irans Wasserkrise – Misswirtschaft, Korruption und Klimawandel“
„WELTjournal/WELTjournal +“: „Wir, die Jugend des Iran“ und „Irans Wasserkrise – Misswirtschaft, Korruption und Klimawandel“
Am 10. September um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Das „WELTjournal“ zeigt am Mittwoch, dem 10. September 2025, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON die Reportage „Wir, die Jugend des Iran“. Im „WELTjournal +“ (23.25 Uhr) folgt die Dokumentation „Irans Wasserkrise – Misswirtschaft, Korruption und Klimawandel“.
WELTjournal: „Wir, die Jugend des Iran“
Mit dem gewaltsamen Tod der Studentin Jina Mahsa Amini in Polizeigewahrsam begann vor drei Jahren die größte Protestwelle im Iran seit der Staatsgründung 1979. Landesweit gingen junge Menschen auf die Straße, widersetzten sich der Autorität des Mullah-Regimes und forderten ihre Freiheit ein. Die Proteste wurden blutig niedergeschlagen, doch die Wandlung der iranischen Jugend geht unaufhaltsam weiter. Das „WELTjournal“ zeigt anhand der Geschichten von sechs jungen Frauen einen außergewöhnlichen Einblick in die junge, gebildete Gesellschaftsschicht des Iran. 60 Prozent der Bevölkerung sind unter 35 Jahre alt. Ihr Leben ist geprägt von staatlicher Repression und Willkür, von Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit, doch viele sind politisiert, feministisch, grün und vernetzt. „Es ist das Land, das sich verändern muss, nicht ich“, sagt eine junge Studentin – und spricht damit vielen Menschen im Iran aus dem Herzen. Gestaltung: Solène Chalvon-Fioriti
WELTjournal +: „Irans Wasserkrise – Misswirtschaft, Korruption und Klimawandel“
Hitze, Dürre und jahrelanges Missmanagement haben die iranische Hauptstadt Teheran an den Rand eines Wassernotstands gebracht. Strom- und Wasserabschaltungen lassen Fabriken stillstehen und Millionen Menschen ohne Leitungswasser oder Klimaanlage zurück. Zuletzt wurde sogar eine zeitweilige Schließung der Hauptstadt oder deren langfristige Verlegung diskutiert. Im „WELTjournal +“ verfolgt die preisgekrönte kanadisch-iranische Dokumentarfilmerin Gelareh Darabi den Weg der Wasserkrise zurück an die Anfänge. Ineffizientes Wassermanagement in der Landwirtschaft, in die 90 Prozent des Trinkwassers fließen, und ein Wildwuchs an Staudämmen und Brunnen haben in den letzten Jahrzehnten die Folgen des Klimawandels massiv verstärkt. 80 Prozent der Stauseen sind ausgetrocknet. Der Zayandeh Rud, der einst wasserreichste Fluss des Zentral-Iran, ist den Großteil des Jahres ebenfalls trocken. Der Urmia-See, einst einer der größten Salzseen der Erde, ist auf ein Zehntel seiner Fläche geschrumpft. Die bizarre Ästhetik der ausgetrockneten Gewässer lockt unterdessen Fotografen an. Macht der Iran weiter wie bisher, wird innerhalb der nächsten Jahrzehnte knapp die Hälfte seiner Provinzen unbewohnbar sein. Gestaltung: Gelareh Darabi
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