Pflegebonus: VKA kritisiert Wegfall in Salzburg: „Pflegebonus darf kein Gnadenakt sein. Bundesweite Regelung sollte folgen!“

Pflegebonus: VKA kritisiert Wegfall in Salzburg: „Pflegebonus darf kein Gnadenakt sein. Bundesweite Regelung sollte folgen!“

Der Verein karitativer Arbeitgeber*innen kritisiert Wegfall des Pflegebonus in Salzburg und fordert bundesweit einheitliche Lösung in der Umsetzung.

Der Verein karitativer Arbeitgeber*innen (VKA) kritisiert den Wegfall des Pflegebonus in Salzburg mit deutlichen Worten. „Das Signal, das damit an Pflegekräfte und die Pflegelandschaft insgesamt ausgesendet wird, ist fatal. Der Pflegebonus sollte kein Gnadenakt der einzelnen Bundesländer sein. Das demotiviert Beschäftigte und untergräbt die Wertschätzung, die Pflegekräfte dringend brauchen“, betont VKA-Vorsitzender Alexander Bodmann. „Der VKA fordert deshalb eindringlich, dass alle Bundesländer die verfügbaren Mittel aus dem Pflegefonds in gleicher Weise abrufen – und so das Miteinander und die Zusammenarbeit unter Pflegekräften stärken: Es braucht endlich ein einheitliches, gerechtes Vorgehen. Es sollte nicht vom Wohnort abhängen, ob Pflegekräfte besser oder schlechter gestellt werden.“

Vor diesem Hintergrund begrüßt der VKA ausdrücklich, dass sich der Bund nun in die Debatte einbringt: „Dass das Gesundheitsministerium hier Klarheit schaffen will, ist ein wichtiges Signal. Die zur Verfügung stehenden Mittel im Pflegefonds sollten tatsächlich auch klarer für die einzelnen Aufgaben und Leistungen gewidmet werden“, so Bodmann weiter.
VKA: 41 MITGLIEDER ENGAGIEREN SICH FÜR VERBESSERUNGEN IM PFLEGE- UND SOZIALBEREICH

Michaela Ritter
für VKA
Telefon: 0676/4634932

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