Kollege KI in der Anästhesiologie – Sieben Minuten Vorsprung: KI warnt frühzeitig vor kritischen Blutdruckabfällen im OP

Kollege KI in der Anästhesiologie – Sieben Minuten Vorsprung: KI warnt frühzeitig vor kritischen Blutdruckabfällen im OP

Am Jahreskongress betont die ÖGARI: KI darf keine Black Box sein, wissenschaftliche Qualität erfordert Offenheit und Prüfbarkeit.

Von der präoperativen Risikoabschätzung bis zur automatisierten Narkoseführung: Künstliche Intelligenz (KI) hält Einzug in den Operationssaal – und wird die Arbeit von Anästhesist:innen grundlegend verändern. »KI-Systeme werden uns künftig dabei unterstützen, Patientensicherheit und Effizienz im OP weiter zu erhöhen – die ärztliche Verantwortung aber bleibt unersetzlich«, erklärt PRIM. PRIV.-DOZ. DR. JOHANN KNOTZER, Vorstand des Instituts für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Klinikum Wels-Grieskirchen und Leiter der Säule Anästhesiologie im Vorstand der ÖGARI.

PRÄZISER PLANEN – INDIVIDUELLER BEHANDELN

KI-Modelle, die Patientendaten wie Laborwerte, Vitalparameter oder Medikationslisten analysieren, können postoperative Risiken erstaunlich genau vorhersagen. Systeme an der Charité oder der Mayo Clinic erreichen Genauigkeitswerte (AUC) zwischen 0,84 und 0,90 und ergänzen damit bewährte Scores wie die ASA-Klassifikation. »Diese Modelle helfen uns, präziser aufzuklären und die Narkose noch individueller anzupassen«, betont Primarius Knotzer.

RISIKEN RECHTZEITIG ERKENNEN: NEUES KI-MODELL AUS WIEN

Ein aktuelles Projekt der Medizinischen Universität Wien und der Technischen Universität Wien zeigt das Potenzial eindrucksvoll: Ein neues KI-Modell kann gefährliche Blutdruckabfälle während Operationen bis zu sieben Minuten im Voraus vorhersagen.

Fischill PR
Dr. Britta Fischill
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E-Mail: britta@fischill.at

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