Keri: Stadtrechnungshof deckt Kontrollversagen bei der Wiener Kinder- und Jugendhilfe auf
Keri: Stadtrechnungshof deckt Kontrollversagen bei der Wiener Kinder- und Jugendhilfe auf
Neos stutzen den Kindern die Flügel – Intransparente Kosten, fehlende Standards und mangelnde Aufsicht
Der aktuelle Prüfbericht des Stadtrechnungshofs zur Wiener Kinder- und Jugendhilfe zeichnet ein alarmierendes Bild. Fehlende Kontrolle und mangelnde Wirtschaftlichkeit prägen den Umgang der Stadt in diesem Zusammenhang. Für die Familiensprecherin der Wiener Volkspartei, Gemeinderätin Sabine Keri, ist klar: „Wenn der Stadtrechnungshof so deutlich wird, dann ist das ein handfestes Systemversagen.“
Der Bericht zeigt, dass bei Verträgen, Abrechnungen und der laufenden Aufsicht über Einrichtungen einheitliche Standards fehlen. Trotz hoher Ausgaben kann die Stadt nicht in allen Fällen nachvollziehen, wofür Steuergeld konkret verwendet wird. „Das ist untragbar – hier geht es um Kinder“, so Keri.
Besonders brisant sind laut Stadtrechnungshof die stark schwankenden Tagsätze zwischen einzelnen Einrichtungen, für die es nicht immer eine sachliche Erklärung gibt. „Wenn Betreuungskosten je nach Einrichtung stark variieren und niemand sauber erklären kann, warum, dann läuft die Steuerung völlig aus dem Ruder“, kritisiert Keri.
Der Stadtrechnungshof fordert klare Reformen: verbindliche Vertragsstandards, strukturierte und nachvollziehbare Prüfprozesse sowie eine konsequente Kontrolle der finanziellen Gebarung. „Diese Empfehlungen sind kein optionales Angebot, sondern eine Pflichtübung für die SPÖ-Neos-Stadtregierung“, stellt Keri klar.
Abschließend hält Keri fest: „Die Neos sprechen immer davon Kindern Flügel zu verleihen. Der Bericht zeigt aber, dass trotz eines hohen Einsatzes öffentlicher Mittel den Kindern die Flügel gestutzt werden. Wer Reformen weiter verschleppt, verspielt Vertrauen, verschwendet Steuergeld und setzt letztlich auch die Qualität der Betreuung aufs Spiel. Das muss sich schleunigst ändern. Es geht um die Sicherheit von Kindern.“
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