ASFINAG: Nach ersten Erkenntnissen der Fachleute laufen Vorbereitungen für einspurigen Verkehr durch Brentenbergtunnel

ASFINAG: Nach ersten Erkenntnissen der Fachleute laufen Vorbereitungen für einspurigen Verkehr durch Brentenbergtunnel

Zusätzliche Untersuchungen aktuell im Gang – Ressourcen für Sofortmaßnahmen bereitgestellt – trotz massiver Schäden zeitnahe Umsetzung der provisorischen Verkehrslösung geplant

Drei Tage nach dem verheerenden Lkw-Brand im Brentenbergtunnel liegen nach ersten Untersuchungen der Experten weitere Erkenntnisse der Schäden vor. Auf den ersten 120 Meter des Tunnels wurden sämtliche Sicherheitseinrichtungen zerstört, durch den Brand ist auch das Tunnelgewölbe sowie der Einfahrtsbereich der Galerie in Mitleidenschaft gezogen. Aktueller Stand ist zudem, dass die Fahrbahn den Lkw-Brand ohne größere Schäden überstanden hat.

Für die kommenden Tage erfolgen noch tiefgehende Untersuchungen mittels Bohrkernen zur Beurteilung der statischen Beschaffenheit des Tunnelgewölbes, um mögliche Restrisiken ausschließen zu können. Schon jetzt ist aber klar, dass eine einspurige Verkehrsführung die rascheste und somit bestmögliche Lösung für eine Sofortmaßnahme ist. Die ASFINAG hat bereits sämtliche Ressourcen für diese Maßnahmen beschafft und Fachfirmen sowie Experten vor Ort gebündelt, um intensiv an dieser Lösung zu arbeiten. Aufgrund der noch ausstehenden Erkenntnisse durch die Fachleute, aber auch aufgrund der aktuell schwierigen Temperatur- und Witterungsverhältnisse kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine genaue Angabe zur Dauer der Umsetzung der einspurigen Verkehrsführung gemacht werden.

Diese Lösung ist aus Sicht der ASFINAG in jedem Fall die bestmögliche Alternative – im Gegensatz dazu würde die Einrichtung eines Gegenverkehrsbereichs nicht nur deutlich länger dauern, sondern auch die Kapazität beider Fahrtrichtungen einschränken und bei starkem Verkehrsaufkommen unweigerlich Blockabfertigungen notwendig machen. Auch der Winterdienst würde bei einem Gegenverkehrsbereich kaum zu bewältigen sein.

GALERIEDECKE MUSS MIT STAHLTRÄGERN UNTERFANGEN WERDEN

Die Arbeiten im Tunnel sind voll angelaufen: Es wurde bereits mit der Reinigung des Tunnels, der beim Brand massiv verschmutzt wurde, sowie mit der Entleerung der Gewässerschutzanlage begonnen. In den kommenden Tagen ist der Einbau von vier jeweils elf Meter langen Stahlträgern vorgesehen, die im Bereich der Galerie für die notwendige statische Sicherheit sorgen. Darüber hinaus erfolgen alle notwendigen Schritte zur Herstellung der Verkabelung und Beleuchtung, der Sicherheitseinrichtungen, etwaige Markierungsarbeiten sowie die Errichtung von Absperrungen, damit eine einspurige Verkehrsführung möglichst rasch, vor allem aber absolut sicher umgesetzt werden kann.

ASFINAG Pressesprecher
Alexander Holzedl
Telefon: 06646010818933
E-Mail: alexander.holzedl@asfinag.at
Website: https://www.asfinag.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender