SPÖ-Sidl begrüßt EU-Vorstoß für bessere Arzneimittelversorgung

SPÖ-Sidl begrüßt EU-Vorstoß für bessere Arzneimittelversorgung

SPÖ-EU-Abgeordneter fordert schnelle Rückkehr zum Vorsorgedenken im Gesundheitswesen und mehr Medikamente „made in Europe“

Mit der Abstimmung für eine Verordnung zur besseren Versorgung mit wichtigen Arzneimitteln hat das EU-Parlament den Weg für die finalen Verhandlungen zwischen Rat und Kommission geebnet. Konkret sollen mit der neuen Gesetzesinitiative sichere und stabile Lieferketten im Arzneimittelbereich geschaffen und die Verfügbarkeit der Medikamente auch durch eine engere Zusammenarbeit unter den EU-Staaten verbessert werden. „Das ist ein längst überfälliger Schritt. Es kann nicht sein, dass es in der EU immer wieder zu Engpässen bei lebenswichtigen Arzneimitteln wie Kinderantibiotika oder Krebsmedikamenten kommt. Daher ist ganz klar, dass wir mehr Medikamente ‚made in Europe‘ brauchen“, betont der SPÖ-EU-Abgeordnete Günther Sidl, der heute im EU-Parlament für die Verordnung gestimmt hat. ****

Neben der Reduktion von Abhängigkeiten, der Diversifizierung von Lieferketten und Investitionen für mehr Produktion in Europa sollen weitere Verbesserungen durch entsprechende Vorratshaltung, gemeinsame Ausschreibungen und schnellere Genehmigungsverfahren bei Engpässen eingeführt werden. „Es ist gut, dass die EU hier endlich einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Die Menschen in Europa haben ein Recht auf qualitativ hochwertige und leistbare Gesundheitsversorgung und genau die muss die EU jederzeit garantieren können“, so Sidl, der sich im Gesundheitsausschuss (SANT) konsequent für die Rückkehr zum Vorsorgedenken im Gesundheitsbereich einsetzt. (Schluss) le/lw

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