„Bewusst gesund“ über Mediensucht – vom Zeitvertreib bis zum Kontrollverlust
„Bewusst gesund“ über Mediensucht – vom Zeitvertreib bis zum Kontrollverlust
Am 24. Jänner um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Christine Reiler präsentiert eine neue Ausgabe von „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 24. Jänner 2026, um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Beiträgen:
Mediensucht – vom Zeitvertreib bis zum Kontrollverlust
Digitale Medien haben unseren Alltag in den vergangenen Jahren grundlegend geprägt: Sie erleichtern die Informationssuche, ermöglichen den ständigen Austausch mit Freunden, Familie oder Kollegen, und viele Bereiche des modernen Lebens funktionieren ohne sie nur noch schwer oder gar nicht. Laut einer Studie greifen die Österreicher:innen im Schnitt fast 40 Mal am Tag nach dem Handy. Tendenz steigend. Etwa vier Stunden verbringen wir täglich mit digitalen Medien. So hilfreich diese Technologien im Alltag sind, sie bergen auch Risiken. Erreicht deren Nutzung ein exzessives Ausmaß, kann das bis zur Mediensucht führen. Diese zählt zu den Verhaltenssüchten und zeichnet sich durch einen Kontrollverlust sowie ein starkes, oft unwiderstehliches Verlangen aus, digitale Inhalte zu nutzen. Betroffene vernachlässigen zudem soziale Kontakte oder Freizeitaktivitäten sehr stark. In „Bewusst gesund“ erzählt eine ehemals Betroffene, wie sie aus diesem Kreislauf ausbrechen konnte.
Studiogespräch: Therapien gegen Mediensucht
Mediensucht ist keineswegs ein rein jugendliches Phänomen. Fachleute beobachten: Auch viele Menschen im Pensionsalter verbringen immer mehr Zeit am Handy oder in sozialen Netzwerken. Nach dem Pensionsantritt fehlt oft das gewohnte soziale Umfeld, viele suchen online soziale Kontakte – doch dieses Phänomen kann gleichzeitig zu Rückzug, innerer Unruhe, Schlafstörungen und verstärkter Einsamkeit führen. Wie ältere Menschen einen problematischen Medienkonsum erkennen, und was helfen kann, erläutert Dr. Dominik Batthyány, Psychotherapeut und Leiter des Vereins ERGON. Die Therapiemöglichkeiten reichen von professioneller Beratung über Psychotherapie bis hin zu individuell abgestimmten Strategien zur bewussten Mediennutzung.
Bauchaortenaneurysmen – Früherkennung rettet Leben
Ein Bauchaortenaneurysma ist eine gefährliche, aber oft unbemerkte Erweiterung der Hauptschlagader im Bauch, die unbehandelt lebensbedrohlich werden kann. Da die Erkrankung meist keine Symptome verursacht, ist eine frühzeitige Erkennung entscheidend. Ultraschalluntersuchungen ermöglichen eine schmerzfreie, risikoarme Diagnostik, mit der ein Aneurysma bereits in frühen Stadien entdeckt werden kann. Bei Bedarf stehen effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter die offene Operation oder das schonendere endovaskuläre Verfahren mittels Stent. Expertinnen und Experten betonen, dass insbesondere Männer ab 55 Jahren und Personen mit Bluthochdruck oder familiärer Vorbelastung von einem Screening profitieren.
„Bewusst gesund“-Tipp: Blutverdünner
Gerinnungshemmende Medikamente werden von vielen auch als „Blutverdünner“ bezeichnet. Sie machen das Blut nicht wirklich „dünner“, sondern hemmen entweder die Verklumpung der Blutplättchen oder die Wirkung von Gerinnungsfaktoren. So verhindern sie die Bildung gefährlicher Blutgerinnsel, die zu Schlaganfall, Herzinfarkt oder Thrombose führen. In Österreich nehmen etwa einhunderttausend Menschen regelmäßig blutverdünnende Medikamente. Was es bei der Einnahme zu beachten gilt, insbesondere in Kombination mit bestimmten Nahrungsmitteln, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.
Ingwer, Zimt und Co – wie Gewürze von innen wärmen
Bei klirrend kalten Außentemperaturen können wärmende Gewürze für neue Energie und Wohlbefinden von innen sorgen. Ingwer, Zimt, Kardamom und Co enthalten Stoffe, die die Durchblutung anregen und dem Körper ein angenehmes Wärmegefühl verleihen. Deshalb werden sie in vielen Kulturen traditionell in der kalten Jahreszeit eingesetzt. Ob als Tee, im Porridge, in Suppen oder anderen herzhaften wie süßen Gerichten – wärmende Gewürze sind vielseitig einsetzbar und bringen nicht nur Hitze, sondern auch intensives Aroma in die Küche. So verbinden sie Genuss mit einem natürlichen Wohlfühl-Effekt und machen Wintergerichte besonders bekömmlich.
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