Fachkräftemangel: Sparen bei Weiterbildung kostet Zukunft

Fachkräftemangel: Sparen bei Weiterbildung kostet Zukunft

ÖGB-Prischl: „Fehlende Qualifizierung schadet Menschen, Unternehmen und dem gesamten Wirtschaftsstandort“

Der Fachkräftemangel ist kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis jahrelanger Versäumnisse. „Der aktuelle EY-Mittelstandsbarometer bestätigt, wovor auch der ÖGB seit Monaten warnt: Wenn nicht ausreichend in Aus- und Weiterbildung von Arbeitnehmer:innen investiert wird, verlieren Menschen ihre Chancen und Betriebe ihre Zukunft“, sagt ÖGB-Arbeitsmarktexperte Alexander Prischl. „Das schadet dem gesamten Wirtschaftsstandort“, so der Gewerkschafter. Besonders in Gesundheit, Tourismus und Bau braucht es gezielte Qualifizierung, leistbare Weiterbildung und gute Arbeitsbedingungen, damit Menschen im Beruf bleiben und sich weiterentwickeln können.

„Wer bei Aus- und Weiterbildung spart, schadet allen – den Arbeitnehmer:innen, den Unternehmen und am Ende dem gesamten Wirtschaftsstandort Österreich“, so Prischl. Investitionen in Qualifizierung sichern Jobs, stärken Betriebe und halten die Wirtschaft am Laufen. Der ÖGB fordert daher klare politische Maßnahmen und gezielte Investitionen sowie Zeit und Geld für die Aus- und Weiterbildung von Arbeitnehmer:innen und faire Bedingungen, damit ein gutes Leben für alle möglich bleibt.

ÖGB Kommunikation
Mag. Barbara Kasper
Telefon: 0664/614 5221
E-Mail: barbara.kasper@oegb.at
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