FPÖ – Petschnig: „Regierung bestraft die Fleißigen – Anschlag auf unsere Leistungsträger und Hackler!“

FPÖ – Petschnig: „Regierung bestraft die Fleißigen – Anschlag auf unsere Leistungsträger und Hackler!“

„Während die Verlierer-Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS die Steuerfreiheit für Feiertagsarbeit und Mitarbeiterbeteiligungen minimal adaptiert, schlägt sie bei den Überstunden voll zu und bestraft damit ausgerechnet jene, die unser Land am Laufen halten: die Leistungsträger und Hackler“, kritisierte heute FPÖ-Währungssprecher NAbg. Alexander Petschnig die im Nationalrat debattierte Änderung des Einkommensteuergesetzes. Für Petschnig sei die Reduktion der steuerfreien Überstunden von 18 auf 15 Stunden pro Monat „ein völlig falsches Signal in einer Zeit des massiven Fachkräftemangels und eine Missachtung jeder Leistungsbereitschaft.“

„Wer leistet denn Überstunden? Das sind die ausgebildeten Fachkräfte und die ‚Hackler‘ in den Betrieben, die Auftragsspitzen abarbeiten und mit ihrer Flexibilität die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft sichern. Genau diesen Menschen greift die Regierung jetzt ins Börsel. Anstatt die gemeinsame Anstrengung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu belohnen, wird sie bestraft. Das ist ein Anschlag auf das Leistungsprinzip und eine Verhöhnung aller, die bereit sind, mehr zu tun“, so Petschnig. Zudem sorge die späte Beschlussfassung für ein enormes Bürokratiemonster, da die Betriebe nun monatelang rückwirkend alles aufrollen müssten.

Besonders scharf ging Petschnig mit der SPÖ ins Gericht: „Wenn die SPÖ diese Schlechterstellung beklatscht und behauptet, Überstunden hätten nichts mit Leistung zu tun, dann hat sie jede Verbindung zur Lebensrealität der arbeitenden Menschen verloren. Das ist eine Bankrotterklärung der einstigen Arbeiterpartei, die heute offenbar nur noch an Top-Manager denkt, aber den Facharbeiter, den Schwerarbeiter und den Angestellten komplett vergessen hat. Die SPÖ versteht nicht, dass es die Leistungsbringer sind, die mit ihrer Mehrarbeit den Wohlstand für alle schaffen.“

Auch die Argumentation der Grünen sei für den freiheitlichen Währungssprecher an ideologischer Verblendung kaum zu überbieten: „Während die Wirtschaft ächzt, lamentieren die Grünen darüber, dass vor allem Männer und Besserverdiener von der Überstunden-Regelung profitieren. Ja, wer mehr leistet, verdient in der Regel auch mehr – das nennt man Leistungsgesellschaft! Aber anscheinend wollen die Systemparteien zurück zum ‚Held der Arbeit‘ aus sozialistischen Diktaturen, anstatt Leistung anzuerkennen. Diese Gender-Budgeting-Debatte ist ein peinliches Ablenkungsmanöver vom eigentlichen Problem.“

„Als FPÖ stellen wir uns schützend vor die Fleißigen in diesem Land. Wir sind entschieden gegen jede Belastung von Leistung und gegen die Demontage unserer Wettbewerbsfähigkeit. Anstatt die Leistungsträger zu schikanieren, sollte man sie entlasten. Unsere Idee einer pauschalen 6-Prozent-Besteuerung von Überstunden wäre ein klares, faires Bekenntnis zum Leistungsprinzip. Doch diese Regierung beweist einmal mehr, dass sie nicht für, sondern gegen die Interessen der Österreicher handelt!“, so Petschnig.

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