Kugler: Medizin statt Ideologie im Eltern-Kind-Pass

Kugler: Medizin statt Ideologie im Eltern-Kind-Pass

ÖVP-Menschenrechtssprecherin: Biologisches Geschlecht ist keine Meinung, sondern medizinische Realität

Die künftige Festlegung auf die Geschlechtseinträge – männlich, weiblich und offen – im Eltern-Kind-Pass ist ein sachlicher und medizinisch notwendiger Schritt. “Statt der bisherigen dritten Eintragsmöglichkeit ‘offen/divers/inter/keine Angabe’, heißt es künftig erfreulicherweise nur mehr ‘offen’. In der Medizin braucht es eindeutige Kategorien, keine ideologischen Konstrukte”, betont ÖVP-Menschenrechtssprecherin Gudrun Kugler.

Der Eltern-Kind-Pass sei ein medizinisches Vorsorgeinstrument und kein gesellschaftspolitisches Experimentierfeld. Viele Untersuchungen und Behandlungen seien direkt an das biologische Geschlecht gebunden. “Männlich und weiblich bilden die Realität fast aller Neugeborenen ab”, so Kugler. Für jene wenigen Kinder mit nicht eindeutig feststellbarem Geschlecht bleibe, wie vom VfGH gefordert, die Kategorie “offen” bestehen. Dies definiere aber kein drittes Geschlecht. “Mit dieser klaren Festlegung sorgen wir für Rechtssicherheit, medizinische Vernunft und Transparenz. Der Eltern-Kind-Pass dient der Gesundheit von Kindern – nicht politischen Modebegriffen”, so Kugler abschließend. (Schluss)

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