Für Österreich und Europa: Erneuerbare Energien sind Schutzschirm gegen geopolitischen Sturm
Für Österreich und Europa: Erneuerbare Energien sind Schutzschirm gegen geopolitischen Sturm
NACH AKTUELLER STUDIE KÖNNTE DER SCHNELLE AUSBAU ERNEUERBARER ENERGIEN DER EU SCHON BIS 2035 RUND 330 MILLIARDEN EURO SPAREN. NOCH GEBEN EUROPA UND ÖSTERREICH MILLIARDEN FÜR FOSSILE ENERGIEIMPORTE AUS. 2026 WIRD ZUM ENTSCHEIDUNGS-JAHR FÜR STÄRKERE ENERGIEUNABHÄNGIGKEIT GEGENÜBER PUTIN ODER „NATO-PARTNER“ TRUMP.
22.01.26: „Wir leben in Zeiten großer, bedrohlicher Umbrüche – neu gedachte Imperien drohen kleinere Länder nach vielen Jahren wieder zu erdrücken – die USA, China und Russland geben sich dem Großmachtdenken hin – dagegenhalten können wir nur in einem starken europäischen Verbund, auch in Fragen der so wichtigen Energieunabhängigkeit“, mahnt IG WINDKRAFT-PRÄSIDENT JOSEF PLANK. „Das betrifft auch die wirtschaftliche Prosperität des Kontinents und Österreichs“. EUROPA IMPORTIERT heute schon ÜBER EIN VIERTEL SEINES GASES (27 Prozent) aus den USA, eine Zahl, die mit dem finalen Abschied aus russischem Gas noch steigen wird. BIS 2030 wird Europa FAST DIE HÄLFTE SEINES GASES aus den Vereinigten Staaten beziehen – eine schwerwiegende Abhängigkeit in Zeiten belasteter Beziehung (2021 waren es noch 5 Prozent). Nach wie vor werden 12 PROZENT von Europas Gasbedarf aus RUSSLAND bezogen.
„Ein imperialistischer Diktator der Krieg führt im Osten, ein NATO-Partner im Westen, der Angriffspläne hegt – wenn Wirtschaftsforscher sagen, es geht nicht ums Konservieren, sondern ums Transformieren, dann ist der Ausbau der Erneuerbaren wichtigster Schlüssel für die heimische Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit von Haushalten, Wirtschaft und Industrie“, so IG WINDKRAFT-GESCHÄFTSFÜHRER FLORIAN MARINGER. Während in Österreich nach letzten Zahlen erneut mehr Menschen arbeitslos oder in Schulungen gemeldet sind, ist in Bundesländern wie der Steiermark jeder Dritte im produzierenden Bereich tätig. Auch in Kärnten oder Oberösterreich hängt jeder zweite bzw. fünfte Arbeitsplatz an der Industrie. „Gerade durch sicheren, günstigen und regionalen Strom können Erneuerbare in volatilen Zeiten ‚Industrie-Joker‘ und Schutzschirm gegen den geopolitischen Sturm für Europa und Österreich werden.“
1,6 BILLIONEN EURO ERSPARNIS FÜR EUROPA
Der Ausbau erneuerbarer Energien, die zunehmende Elektrifizierung und die Entlastung der Energiekosten könne verhindern, dass die europäische Industrie ihre Produktion ins Ausland verlagern muss, wie auch eine aktuelle europäische Studie zeigt: Während die EU JÄHRLICH NOCH BIS ZU 400 MILLIARDEN EURO FÜR FOSSILE BRENNSTOFFE ausgibt (ÖSTERREICH RUND 14 MILLIARDEN EURO), zeigt die Studie von WindEurope in Zusammenarbeit mit dem weltweit führenden Elektrifizierungs-Energieunternehmen Hitachi Energy, dass ein auf erneuerbaren Energien basierendes Strom-System der EU bei zügiger Transformation BIS ZU 1,6 BILLIONEN EURO SPAREN KÖNNTE. Bereits BIS 2035 SPART das Szenario mit erneuerbaren Energien im Vergleich zu anderen Szenarien bis zu 331 MILLIARDEN EURO. „Unsere Zahlen zeigen: durch einen schnelleren Ausbau der Erneuerbaren sparen Europas Unternehmen und Haushalte Milliarden – selbst wenn man die entstehenden Netz- und Speicherkosten miteinberechnet“, so CHRISTOPH ZIPF vom EUROPÄISCHEN WINDENERGIEVERBAND WINDEUROPE in Brüssel.
ENERGIESICHERHEIT DURCH ERNEUERBARE – WO STEHT EUROPA?
„Europa braucht schnell mehr Erneuerbare Energien. Ein auf Erneuerbaren basierendes Energiesystem ist am widerstandsfähigsten gegenüber externen Schocks, wie wir sie nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine erlebt haben. Es weist die geringste Abhängigkeit von Energieimporten auf“, so Christoph Zipf. Energieimporte würden mit einem starken Ausbau der Erneuerbaren bis 2050 nur noch ein Fünftel (22 Prozent) der gesamten Energieversorgung Europas ausmachen. Ohne zügigem Ausbau weiterhin mehr als die Hälfte (54 Prozent).
BILANZ UND AUSBAU-PROGNOSE 2026 – WO STEHT ÖSTERREICH?
In Österreich erzeugten zuletzt 1.447 WINDRÄDER – allen voran in Niederösterreich und im Burgenland – bis Ende 2025 mit einer GESAMTLEISTUNG von 4.221 MW rund 16 PROZENT DES ÖSTERREICHISCHEN STROMVERBRAUCHS. Damit können 2,7 MILLIONEN HAUSHALTE mit sauberem, regionalem Strom versorgt werden. Moderne Anlagen zeigen, wie effizient die Technologie mittlerweile ist: Ein modernes Windrad liefert genug Strom für rund 5.200 Haushalte.
BIS ENDE 2026 werden in Niederösterreich 26 ANLAGEN, in der Steiermark 15 ANLAGEN und im Burgenland 3 ANLAGEN mit insgesamt rund 655 GWH Erzeugung entstehen.
JOB-MOTOR WINDKRAFT – ERNEUERBARE RUND HÄLFTE DES EU-STROMS
Schon heute trägt Europas Windbranche 55 MILLIARDEN EURO zum EUROPÄISCHEN BIP bei. Europaweit arbeiten bis zu 450.000 MENSCHEN im Bereich – bis 2030 sind es rund 600.000. Die Windkraft allein deckte 2025 fast EIN FÜNFTEL des STROMBEDARFS DER EU. Im Jahr 2000 betrug der Anteil von WIND- UND SOLARENERGIE an der Stromerzeugung Europas gemeinsam erst 0,8 Prozent. Heute sind es BEREITS 30 PROZENT (Erneuerbare insgesamt mit Wasserkraft u.a.: 47,5 PROZENT).
MUSTERSCHÜLER DEUTSCHLAND
In Österreichs Nachbarland Deutschland wurden im Jahr 2025 20.765 MW an Windkraftleistung genehmigt. Eine STEIGERUNG um fast 50 PROZENT. Das entspricht RUND 2/3 DES JÄHRLICHEN GESAMTSTROMVERBRAUCHS ÖSTERREICHS oder mehr als dem Zehnfachen der einst jährlich geplanten Erzeugung des AKW Zwentendorf. Im Vergleich hat Österreich bisher insgesamt in allen Bundesländern aktuell rund 4200 MW an Windkraftleistung. Also EIN FÜNFTEL JENES WERTS, der in Deutschland zuletzt JÄHRLICH zugebaut wird. Bedenkt man die Landesgröße (10:1), müssten in Österreich jährlich rund 2000 MW genehmigt werden.
Die erstinstanzliche GENEHMIGUNGSDAUER lag in DEUTSCHLAND 2025 IM SCHNITT BEI 17 MONATEN. In ÖSTERREICH geht zwar der Weg zur erstinstanzlichen Genehmigung in der Regel zügig. Der darauffolgende Instanzenweg verursacht jedoch eine MASSIVE VERLÄNGERUNG AUF 5-8 JAHRE, TEILS AUCH LÄNGER.
In Europa sind die Emissionen des Kontinents in den letzten 25 Jahren zeitgleich um fast ein Drittel gesunken, während die Wirtschaft um 45 Prozent gewachsen ist. Das Energiesystem Europas ist für mehr als 75 Prozent der Treibhausgasemissionen am Kontinent verantwortlich.
ÜBER DIE IG WINDKRAFT
Die IG Windkraft ist die Interessenvertretung der österreichischen Windbranche. Heimische Windräder versorgen schon heute rund 2,75 Millionen Haushalte im Land mit sauberem, unabhängigem und günstigem Strom. Nach einer aktuellen, repräsentativen Umfrage befürworten 83 Prozent der Österreicher: innen den Ausbau der Windenergie. Die IG Windkraft repräsentiert rund 180 in den Regionen verankerte, meist mittelständische Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energieform – von der Herstellung über die Planung und Errichtung bis hin zu Betrieb und Wartung. Die österreichische Windbranche beschäftigt etwa 8.000 Menschen und hat in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 1,2 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaftet. Durch Milliarden-Investitionen stärkt sie den heimischen Wirtschaftsstandort.
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IG Windkraft Österreich
Mag.(FH) Gerhard Maier
Telefon: +43 660 9199010
E-Mail: g.maier@igwindkraft.at
Website: https://www.igwindkraft.at
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