Industriestrategie 2035: Richtiges Zielbild – Umsetzung gelingt nur mit FH/HAW
Industriestrategie 2035: Richtiges Zielbild – Umsetzung gelingt nur mit FH/HAW
FHK fordert kontinuierliche FH/HAW-Forschungsfinanzierung
Die Österreichische Fachhochschul-Konferenz (FHK) begrüßt die „Industriestrategie Österreich 2035“ als wichtigen Schritt für Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz des Produktionsstandorts. Die Strategie setzt konsequent auf Schlüsseltechnologien, mehr Innovationsoutput, rascheren Technologietransfer in die industrielle Anwendung und auf Skalierung, also genau jene Bereiche, in denen Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (FH/HAW) ihre Stärken haben: anwendungsorientierte Forschung, Unternehmenskooperation bis hin zur Umsetzung in den Betrieben. Zudem liegen die Forschungsschwerpunkte der FH/HAW gerade in den Schlüsseltechnologien, die die Industriestrategie ausweist.
„Die Industriestrategie setzt genau dort an, wo Österreich Tempo braucht, nämlich beim Transfer von Wissen in Wertschöpfung. Genau dafür sind FH/HAW die beste Umsetzungsplattform – regional verankert, international ausgerichtet, unternehmensnah und anwendungsorientiert“, so FHK-Präsidentin Ulrike Prommer.
FH/HAW SIND FÜR DIE UMSETZUNG UNERLÄSSLICH
„Wenn die Industriestrategie 2035 funktionieren soll, muss man die FH/HAW systematisch einbinden und in die Lage versetzen, diesen Auftrag zu erfüllen und zwar mit einer kontinuierlichen Forschungsfinanzierung und passenden Rahmenbedingungen“, unterstreicht FHK-Generalsekretär Kurt Koleznik.
WAS DIE BUNDESREGIERUNG JETZT TUN MUSS: FHK-FORDERUNGEN IN DIE UMSETZUNG DER INDUSTRIESTRATEGIE INTEGRIEREN UND DIE POTENTIALE DER FH/HAW NUTZEN
Damit die FH/HAW die Industriestrategie 2035 bestmöglich unterstützen können, ist es aus Sicht der FHK dringender notwendig als jemals zuvor, dass eine eigene, kontinuierliche FH/HAW-Forschungsfinanzierung etabliert wird. Zusätzlich braucht es eine leistungsbezogene Finanzierung von Transfer- und Forschungsaktivitäten (analog zu den universitären Leistungsvereinbarungen) und eine Abdeckung der Overheads für Drittmittel.
Um FH/HAW-Ideen bestmöglich in Innovationen übersetzen zu können, braucht es außerdem zusätzliche neue Förderprogramme zur Stärkung von Forschungs- und Transferkompetenzen an FH/HAW.
Fachhochschul-Konferenz (FHK)
Mag. Kurt Koleznik
Telefon: 0664/4244294
E-Mail: kurt.koleznik@fhk.ac.at
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