FPÖ – Kolm: „Digitaler Euro ist trojanisches Pferd zur totalen Überwachung der Bürger!“
FPÖ – Kolm: „Digitaler Euro ist trojanisches Pferd zur totalen Überwachung der Bürger!“
Als „frontalen Angriff auf die Freiheit der Bürger und den schleichenden Beginn der Bargeldabschaffung“ kritisierte heute die FPÖ-Wirtschaftssprecherin Dr. Barbara Kolm die fortschreitenden Pläne von EZB und EU zur Einführung eines digitalen Euro. Während das Projekt ohne nennenswerte öffentliche Debatte vorangetrieben werde, wachse der Widerstand in der echten Fachwelt. „Unter dem Deckmantel der ‚Modernisierung‘ und ‚Souveränität‘ wird hier ein Kontrollinstrument geschaffen, das den gläsernen Bürger zur Realität macht. Die EZB befindet sich auf einem brandgefährlichen Kurs und die Systemparteien schauen tatenlos zu, wie die Grundfesten unserer Privatsphäre eingerissen werden“, so Kolm.
Besonders scharf kritisierte die freiheitliche Wirtschaftssprecherin einen aktuell kursierenden offenen Brief, der als angeblicher wissenschaftlicher Konsens für den digitalen Euro verkauft werde. „Wenn man sich die Liste der Unterzeichner ansieht, entlarvt sich dieses Schreiben als durchschaubares Manöver. Zahlreiche dieser sogenannten unabhängigen Experten haben oder hatten Posten bei Zentralbanken, EU-Institutionen oder staatsnahen Denkfabriken. Das ist kein wissenschaftlicher Weckruf, sondern ein klassischer Fall von Lobbying im Interesse der Brüsseler Zentralisten. Hier versucht eine ökonomische Blase, sich selbst den Persilschein für ein Projekt auszustellen, das niemand außer ihnen selbst will“, erklärte Kolm. Dass Ökonomie und Wissenschaft keine Abstimmung seien, bei der die bloße Anzahl an Unterschriften ein kritisches Argument ersetze, scheine diesen Kreisen fremd zu sein.
Für Kolm sei der offene Brief ein reiner Etikettenschwindel, der die wirklich entscheidenden Fragen bewusst ausklammere: „Wo bleibt die Antwort auf die Notwendigkeit dieses Systems, wenn wir doch funktionierende Zahlungsmittel haben? Wer trägt die Milliardenkosten für die Umstellung? Und vor allem: Wie soll die Privatsphäre der Bürger garantiert werden, wenn die EZB jederzeit den Daumen über jede einzelne Transaktion senken oder heben kann? Der digitale Euro ist eine Problemlösung ohne Problem. Absichtserklärungen sind in einer Demokratie zu wenig, es braucht harte, technisch garantierte Freiheitsrechte.“
Abschließend stellte Kolm klar: „Dieses Projekt ist ein trojanisches Pferd. Heute spricht man von ‚Ergänzung‘, morgen kommen Haltefristen und übermorgen die Zweckbindung von Zahlungen, um unliebsames Verhalten zu bestrafen. Der systemische Anreiz zum Social Engineering ist offensichtlich. Der digitale Euro ist der Traum aller unkritischen Globalisten und Überwachungsfanatiker. Wir Freiheitliche werden diesen Anschlag auf unsere Freiheit und unser Bargeld mit allen Mitteln bekämpfen und fordern einen sofortigen Stopp dieses brandgefährlichen Experiments!“
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