Amnesty International weist Einschüchterungsversuche zurück

Amnesty International weist Einschüchterungsversuche zurück

Alarmierender Angriff auf unabhängige Menschenrechtsarbeit

AMNESTY INTERNATIONAL ÖSTERREICH REAGIERT AUF DIE JÜNGSTEN VORWÜRFE DES NEU GEGRÜNDETEN VEREINS „SOLIDARITÄT ISRAEL“ UND WARNT VOR EINER KAMPAGNISIERUNG GEGEN KRITISCHE MENSCHENRECHTSARBEIT.

„Diese Angriffe zielen nicht auf Transparenz ab, sondern darauf, kritische Menschenrechtsarbeit mundtot zu machen“, erklärt Shoura Zehetner-Hashemi, Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich. „Wer uns vorwirft, ‚zu politisch zu sein, weil wir dokumentierte Völkerrechtsverstöße benennen, versucht in erster Linie, unbequeme Wahrheiten zum Schweigen zu bringen.“
Die vom Verein „Solidarität Israel“ vorgebrachten Spekulationen über Spenden aus dem Iran, Katar, Russland oder China sind ein durchschaubarer Versuch, die Glaubwürdigkeit unabhängiger Menschenrechtsarbeit zu untergraben. „Diese Behauptungen entbehren jeder Grundlage“, stellt Zehetner-Hashemi klar. „Sie folgen einem bekannten Muster: Wer kritische Organisationen nicht inhaltlich widerlegen kann, versucht, sie durch Unterstellungen zu delegitimieren.“

Amnesty International Österreich
Antonio Prokscha
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