24. Laubholzversteigerung: Eiche und Nuss weiter im Trend

24. Laubholzversteigerung: Eiche und Nuss weiter im Trend

AN DER 24. LAUBHOLZVERSTEIGERUNG IN HEILIGENKREUZ BETEILIGTEN SICH 194 WALDBÄUERINNEN UND WALDBAUERN SOWIE FORSTBETRIEBE. DIE ERGEBNISSE BESTÄTIGEN DIE POSITIVE ENTWICKLUNG AM LAUBHOLZMARKT UND VERDEUTLICHEN DEN ERFOLG VON NACHHALTIGER WALDBEWIRTSCHAFTUNG SOWIE FACHLICHER KOMPETENZ. DIE VERSTEIGERUNG ERZIELTE ERNEUT SEHR GUTE RESULTATE. DIE EICHE BEHAUPTETE IHRE POSITION ALS WICHTIGSTES TRENDHOLZ – DAS HÖCHSTE GEBOT LAG BEI 3.239 EURO PRO FESTMETER.

Die Laubholzsubmission wird von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich und dem Waldverband Niederösterreich durchgeführt und bringt hochwertiges Holz niederösterreichischer Waldbesitzer:innen auf den internationalen Holzmarkt. Die Wertholzversteigerung verdeutlicht die Vorteile gemeinschaftlicher Vermarktung und trägt sowohl zu einer verbesserten Preisbildung als auch zur Stärkung des Bewusstseins für den Wert heimischer Hölzer bei.

Die Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Niederösterreich ANDREA WAGNER betont: „Die Laubholzversteigerung in Heiligenkreuz ist ein mittlerweile fest etablierter Vermarktungsplatz für hochwertiges Laubholz aus heimischen Wäldern. Gerade für kleinere Waldbesitzer bietet dieses Format die Möglichkeit, außergewöhnliche Qualitäten professionell am Markt zu platzieren. Die hohe Beteiligung sowie die erzielten Spitzenpreise zeigen deutlich, dass für Qualität eine entsprechende Nachfrage und Zahlungsbereitschaft besteht. Zudem bestätigt die internationale Käuferschaft die wirtschaftliche Bedeutung der Submission.“

INTERNATIONALE NACHFRAGE NACH HOCHWERTIGEM LAUBHOLZ

Die Qualität der angebotenen Hölzer findet auch über die österreichischen Grenzen hinaus große Anerkennung. Die Laubholzversteigerung in Heiligenkreuz hat sich längst als Treffpunkt für Holzexpertinnen und Holzexperten aus dem In- und Ausland etabliert. In diesem Jahr nahmen 29 Käufer aus Österreich, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Ungarn, Kroatien und der Schweiz an der Versteigerung teil.

EICHE UND NUSS WEITERHIN GEFRAGT

Die Wertholzversteigerung zeigt, dass Laubhölzer in hoher Qualität immer mehr gefragt sind. Der Trend zu dunklem Holz hält ungebrochen an. Dies zeigte sich dieses Jahr bei den angebotenen Holzarten deutlich. ULRICH SCHWAIGER, Geschäftsführer des Niederösterreichischen Waldverbandes, erklärt: „Marktkonform und dem Trend folgend lieferten die Waldeigentümer Laubrundholz höchster Qualität. Die Wertholzsubmission zeigt alle Jahre wieder, dass sich eine aktive und zielorientierte Waldbewirtschaftung für die heimischen Waldbesitzer lohnt. Neben guten Erlösen trägt die Wertholzversteigerung zu einer deutlichen Imagezunahme für die Laubholzbewirtschaftung bei. Die Vielfalt unserer heimischen Wälder zeigt sich im breiten Angebot der Baumarten, in der regen Nachfrage sowie in der ambitionierten Preisgestaltung.“ Die Eiche dominierte erneut den Markt, aber auch Edellaubhölzer, wie die Esche, zeigten ihr großes Potenzial auf. Mit einem Verkaufserlös von 8.700 Euro erzielte eine Eiche den höchsten Gesamtpreis. Auch das Höchstgebot von 3.239 Euro pro Festmeter erreichte die Baumart Eiche.

KOMPETENTE BERATUNG UND ABWICKLUNG

Neben der aktiven Bewirtschaftung und kontinuierlichen Pflege von Laubhölzern ist auch die Ausformung und die Auswahl der Vermarktungsform entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg des Waldbesitzers. JULIA KEITA, Revierassistentin im Forstbetrieb Niederkreuzstetten GmbH, hält fest: „Im Rahmen der Wertholzsubmission können die wertvollsten Stämme unseres Reviers bestmöglich vermarktet werden. Das zeigt sich am erzielten Erlös für unseren angelieferten Speierling. Das gebotene Service des Niederösterreichischen Waldverbands und der Landwirtschaftskammer NÖ garantiert die bestmögliche Vermarktung unserer Werthölzer.“

DI Christina Spangl
Pressesprecherin Landwirtschaftskammer Niederösterreich
Telefon: 05 0259 28101
Mobil: 0664 60 259 28101
E-Mail: christina.spangl@lk-noe.at

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