Bristol Myers Squibb startet Info- und Awarenesskampagne zur Herzerkrankung HCM

Bristol Myers Squibb startet Info- und Awarenesskampagne zur Herzerkrankung HCM

Eine von 500 Personen lebt mit HCM – viele, ohne es zu wissen.

HYPERTROPHE KARDIOMYOPATHIE, KURZ HCM, IST DIE HÄUFIGSTE VERERBBARE HERZERKRANKUNG. ZU DEN SYMPTOMEN ZÄHLEN KURZATMIGKEIT, ERSCHÖPFUNG UND SCHWINDEL – BESCHWERDEN, DIE HÄUFIG ANDEREN URSACHEN ZUGESCHRIEBEN WERDEN. DADURCH BLEIBT DIE ERKRANKUNG IN RUND 85 PROZENT DER FÄLLE UNENTDECKT UND UNBEHANDELT. DAS BIOPHARMA-UNTERNEHMEN BRISTOL MYERS SQUIBB AUSTRIA (BMS) SETZT MIT SEINER NEUEN INFORMATIONS- UND AWARENESSKAMPAGNE AUF AUFKLÄRUNG UND BEWUSSTSEINSBILDUNG BEI BETROFFENEN, ANGEHÖRIGEN SOWIE ÄRZTINNEN UND ÄRZTEN. ZIEL: DIE KRANKHEIT FRÜHZEITIG ERKENNEN UND BEHANDELN.

JEDE STUFE EIN KAMPF?

„HCM schränkt den Alltag vieler Betroffener erheblich ein“, erklärt Dr. Carmen Lilla, Country Medical Director, Österreich und Schweiz. „Die fortschreitende kardiale Veränderung kann sich über viele Jahre hinziehen und zu chronischen gesundheitlichen Einschränkungen führen. HCM erhöht zudem das Risiko für Vorhofflimmern, Herzinsuffizienz, Schlaganfall oder plötzlichen Herztod.“ Selbst einfache Tätigkeiten wie Treppensteigen oder Einkaufen können äußerst beschwerlich sein. „Eine rechtzeitige Diagnose hilft, den Patientinnen und Patienten ein aktives, selbstbestimmtes Leben zurückzugeben.“

ERHÖHTES BEWUSSTSEIN BEI ÄRZT*INNEN, BETROFFENEN UND ANGEHÖRIGEN

Die österreichweite HCM-Kampagne informiert ab sofort Ärztinnen und Ärzte sowie Patientinnen und Patienten in allgemeinmedizinischen Ordinationen. Borschüre und Plakate klären über Symptome, Verbreitung und diagnostische Möglichkeiten von HCM auf. „Aufgrund überwiegend unspezifischer Beschwerden ist eine HCM schwer zu diagnostizieren“, weiß Carmen Lilla, Country Medical Director, Österreich und Schweiz. „Hausarztpraxen sind oft die erste Anlaufstelle von Patient*innen, daher wollen wir den Blick der Ärztinnen und Ärzte schärfen und zugleich das Bewusstsein von Betroffenen und Angehörigen erhöhen. Ziel der Kampagne ist die frühzeitige kardiologische Abklärung von Verdachtsfällen.“

Die mehrmonatige Online-Kampagne schafft Aufmerksamkeit über digitale Kanäle wie Facebook, Instagram sowie Google Search, verweist auf die Website www.hcm-angehen.at und bietet mit dem HCM-Symptom-Check (WWW. HCM-ANGEHEN.AT/TESTE-DEIN-HERZ) einen Selbsttest für Menschen mit gesundheitlichen Belastungen.

HCM: URSACHEN, SYMPTOME, BETROFFENE

Ein gesundes Herz pumpt sauerstoffreiches Blut durch den Körper, bei einer HCM wird dieser Vorgang jedoch durch eine Verdickung der Herzwände erschwert. Das kann dazu führen, dass der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und somit nicht mehr genügend Blut in den Kreislauf pumpen kann. Die möglichen Folgen: Herzrhythmusstörungen, Schmerzen in der Brust, Müdigkeit, Kurzatmigkeit oder Schwindel. Es handelt sich um eine fortschreitende Erkrankung, Schätzungen zufolge ist die HCM bei etwa 85 Prozent der Betroffenen noch nicht diagnostiziert. Mit einer Häufigkeit von 1:500 ist HCM zudem die häufigste erbliche Herzerkrankung weltweit. Das Risiko, die Erkrankung zu vererben, beträgt 50 Prozent.

DER WEG ZUR DIAGNOSE: FAMILIENANAMNESE UND KARDIOLOGISCHE ABKLÄRUNG

Bei ersten Symptomen oder einem auffälligen EKG sollte im ersten Schritt eine ausführliche Familienanamnese erhoben werden. Die weiterführende Diagnose erfolgt mittels Ultraschall, Kardio-MRT oder Gentest beim Facharzt oder der Fachärztin. Behandlungsmöglichkeiten reichen von medikamentöser Symptombehandlung über operative Verfahren bis hin zu innovativen medikamentösen Therapieformen, die an der Krankheitsursache ansetzen. Eine frühzeitige Diagnose kann den Krankheitsverlauf und den Therapieerfolg beeinflussen und die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten entscheidend verbessern. Nach der Diagnose trägt das fortlaufende Monitoring samt Therapieevaluation wesentlich zum erfolgreichen HCM-Management bei.

Marie-Theres Berger
Telefon: +43 676 884 84 256
E-Mail: marie-theres.berger@bms.com
At-communications@bms.com

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