BM Holzleitner gratuliert: Katharina Bastl ist die 600. Wissenschaftsbotschafterin
BM Holzleitner gratuliert: Katharina Bastl ist die 600. Wissenschaftsbotschafterin
Bereits 600 FORSCHERINNEN UND FORSCHER BESUCHEN ab Jänner 2026 als „Wissenschaftsbotschafterinnen und -botschafter“ ehrenamtlich Schulen, Kindergärten und Horte in ganz Österreich. Sie geben Kindern und Jugendlichen praxisnahe Einblicke in ihre Arbeit, fördern das Verständnis für wissenschaftliche Methoden und stärken kritisches Denken. Ziel der Initiative ist es, Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie nachhaltig zu fördern. Umgesetzt wird das Programm vom OeAD, Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung.
Wissenschaftsministerin EVA-MARIA HOLZLEITNER zeigt sich erfreut über den neuen Meilenstein: „Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen brauchen wir den direkten Dialog zwischen Wissenschaft und jungen Menschen. Die Wissenschaftsbotschafter:innen leisten hier einen unverzichtbaren Beitrag. Mein Dank gilt allen 600 Forschenden, die sich neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit Zeit für Kinder und Jugendliche nehmen und damit Neugier, Vertrauen und demokratisches Verständnis stärken.“
KLIMAWANDEL UND ALLERGIEN IM KLASSENZIMMER
Die 600. Wissenschaftsbotschafterin ist MAG. DR. KATHARINA BASTL vom Pollenservice Wien der MedUni Wien (Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie). In ihrer Forschung beschäftigt sie sich unter anderem mit dem POLLENFLUG IN WIEN sowie den AUSWIRKUNGEN DES KLIMAWANDELS AUF DIE BLÜHPHASEN ALLERGIERELEVANTER PFLANZEN.
„Viele Kinder und Jugendliche sind selbst von Allergien betroffen, kennen aber ihre Allergenquelle nicht. Zu verstehen, was Pollen ist und wie die jeweilige Pflanze aussieht, hilft auch die eigene Allergenvermeidung zu verbessern. Pollenallergie ist ein gutes Beispiel wie alles in der Natur miteinander verwoben ist. Ich freue mich darauf, Kindergärten und Schulen in den Mikrokosmos Pollen zu begleiten“, so Bastl.
WISSENSCHAFT ERREICHT NUN AUCH DIE JÜNGSTEN
Seit Oktober 2025 besuchen Wissenschaftsbotschafter:innen neben Schulen erstmals auch KINDERGÄRTEN UND HORTE. Damit werden bereits die jüngsten Altersgruppen spielerisch und altersgerecht an Wissenschaft und Forschung herangeführt. Das neue Angebot wird sehr gut angenommen: Für das Sommersemester 2026 befinden sich bereits ZWÖLF WEITERE TERMINE in der konkreten Planung.
HOHE NACHFRAGE NACH SCHULBESUCHEN
Auch im Jahr 2025 war das Interesse an der Initiative ungebrochen. Österreichweit fanden 376 BESUCHE von Wissenschaftsbotschafter:innen statt – überwiegend in Präsenz, rund ein Fünftel online. Damit stieg die Zahl der Besuche erneut gegenüber dem Vorjahr. Rund ein Drittel der Besuche entfiel auf Wien, gefolgt von Niederösterreich und der Steiermark. Mehr als die Hälfte der Besuche erfolgten an Schulen der Sekundarstufe II.
Die Umsetzung umfasste auch thematische Schwerpunktformate, darunter die vom Bildungsministerium organisierten Wissenschaftswochen an BMS, PTS und Berufsschulen. Zusätzlich fanden mehr als 50 Schulbesuche im Rahmen der Quantum@School Week in Kooperation mit dem OeAD statt.
WISSENSCHAFT BEGREIFBAR MACHEN
Die Rückmeldungen aus Schulen bestätigen den Mehrwert der Initiative. Besonders geschätzt werden die altersgerechte Aufbereitung der Inhalte, der direkte Austausch mit Forschenden und die praxisnahen Einblicke in den Forschungsalltag.
JAKOB CALICE, Geschäftsführer des OeAD, betont: „Dass wir mit Katharina Bastl die 600. Wissenschaftsbotschafterin begrüßen dürfen, zeigt eindrucksvoll, wie groß das Engagement der Forschenden in Österreich ist. Mit der Initiative der Wissenschaftsbotschafter:innen bringen wir wissenschaftliche Neugier, kritisches Denken und Vertrauen in Forschung dorthin, wo sie besonders wirksam sind: zu Kindern und Jugendlichen. Ob in Schulen, Kindergärten oder Horten, diese direkten Begegnungen machen Wissenschaft greifbar und leisten einen wichtigen Beitrag für eine informierte, demokratische Gesellschaft.“
Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Florian Atzmüller
Telefon: +43 664 78092423
E-Mail: florian.atzmueller@bmfwf.gv.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender