FPÖ – Fürst: „Widersprüche und offene Fragen – der U-Ausschuss muss weiter aufklären!“

FPÖ – Fürst: „Widersprüche und offene Fragen – der U-Ausschuss muss weiter aufklären!“

Befragungstag im Pilnacek-U-Ausschuss wirft Fragen zu Kurz-Treffen, roter Festplatte und Kommunikation im Sobotka-Umfeld auf

„Der gestrige Befragungstag im Untersuchungsausschuss hat einmal mehr gezeigt, wie viele Fragen im Fall Pilnacek noch offen sind. Widersprüchliche Aussagen, vermeintliche regelmäßige Treffen zwischen dem verstorbenen Sektionschef und Sebastian Kurz sowie bemerkenswerte Kommunikationswege im Umfeld von Wolfgang Sobotka – all das verlangt nach weiterer Aufklärung“, erklärte heute die FPÖ-Außenpolitik- und EU-Sprecherin NAbg. Dr. Susanne Fürst, nach dem Befragungstag zu den Auskunftspersonen Karin Wurm und Sobotka-Vertrauten Anna P.

Auch die Causa rund um die rote Festplatte werfe neue Fragen auf: „Frau Wurm meinte, die Festplatte gehöre der Sobotka-Vertrauten Anna P., da diese immer im Haus gelegen sei und von Anna P. schließlich auch mitgenommen wurde. Hier stellt sich die Frage: Wohin wurde diese Festplatte gebracht und was war darauf gespeichert?“

Weiters behauptete Frau Wurm, dass Sobotka ihr über Anna P. habe ausrichten lassen, sie solle nicht mit Medien sprechen. FPÖ-Abgeordnete Fürst bezeichnete dies als einen „ungewöhnlichen Kommunikationsweg, der Fragen aufwirft. Ebenso wie der Umstand, dass bei einer Fahrt zur Familie Sobotka ein Stoffsackerl dabei gewesen sein soll. Das wirft die Frage auf, was in diesem transportiert worden ist – der Laptop von Pilnacek wurde üblicherweise auch immer so transportiert.“

Weiters verwies Fürst auf Widersprüche in den Aussagen beider Auskunftspersonen: „Es gibt deutliche Ungereimtheiten zwischen den Angaben von Frau Wurm und Frau Anna P. Auch der Umstand, dass beide seit dem Ableben Pilnaceks keinen Kontakt mehr haben, ist bemerkenswert.“

Abschließend betonte die FPÖ-Abgeordnete: „Die heutigen Befragungen unterstreichen die Notwendigkeit dieses Untersuchungsausschusses. Es gibt noch viele offene Fragen und Ungereimtheiten, die einer Klärung bedürfen. Die FPÖ wird weiterhin konsequent auf Aufklärung drängen – das sind wir der Bevölkerung schuldig.“

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