Neue Greenpeace-Analysen: Hohe Asbestbelastung auch in Steiermark und Nordburgenland

Neue Greenpeace-Analysen: Hohe Asbestbelastung auch in Steiermark und Nordburgenland

ÖBB lässt Schotter von betroffenen Bahnsteigen entfernen – Steiermark und Burgenland müssen Greenpeace-Aktionsplan gegen Asbestgefahren umsetzen

Der Asbestskandal im Südburgenland hat sich geografisch ausgeweitet. Neue Greenpeace-Analysen zeigen, dass stark asbesthaltiges Baumaterial auch in der Oststeiermark und im Nordburgenland eingesetzt wurde. Bei sechs Proben aus Hartberg und Neudau (beide Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) sowie Winden am See (Bezirk Neusiedl) und Breitenbrunn (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) wurden vom Labor Asbestwerte von mehrheitlich über 50 Prozent festgestellt. Damit besteht auch an diesen Standorten die Gefahr, dass krebserregende Asbestfasern in die Luft gelangen. Die ÖBB haben umgehend veranlasst, den Schotter von den betroffenen Bahnsteigen abzudecken und zu entfernen. Greenpeace fordert von der burgenländischen und steirischen Landesregierung, nach dem Vorbild der ÖBB ebenso Sofortmaßnahmen zu setzen. Als erster Schritt muss asbestbelastetes Gestein von sensiblen Orten schnellstmöglich entfernt werden.

Herwig Schuster
Umweltchemiker
Greenpeace Österreich
Telefon: +43 664 4319214
E-Mail: herwig.schuster@greenpeace.org

Nora Holzmann
Leitung Kampagnenkommunikation
Greenpeace in Österreich
Mobil: +43 (0)664 881 72202
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