FPÖ – Steiner: „Sparpreis für Österreicher? Mattle und ÖVP bleiben Antworten schuldig!“

FPÖ – Steiner: „Sparpreis für Österreicher? Mattle und ÖVP bleiben Antworten schuldig!“

Tiroler Landeshauptmann produziert nur Schlagzeilen – FPÖ fordert echte Entlastung für Einheimische statt EU-Kniefall

Als „reinen PR-Gag ohne Substanz“ bezeichnete heute der FPÖ-Tourismussprecher und Vorsitzende des Tourismusausschusses im Nationalrat, NAbg. Christoph Steiner, die jüngsten Ankündigungen von ÖVP-Landeshauptmann Mattle. Während der Tourismus stark sei, bleibe die Entlastung für die heimische Bevölkerung auf der Strecke. Steiner übte scharfe Kritik an der Ankündigungspolitik der ÖVP, die an der Realität der Bürger völlig vorbeigehe.

„Was hier unter dem Titel ‚Sparpreis für Österreicher‘ verkauft wird, klingt leider nur auf den ersten Blick gut. Bei näherer Betrachtung ist es nichts als eine Schlagzeile, der nächste PR-Gag ohne Substanz! Von Seiten des Landeshauptmanns Mattle werden laufend wohlklingende Überschriften produziert, aber verbessert hat sich für die Tiroler rein gar nichts. Andauernd große Ankündigungen, aber in der Realität passiert nichts! Man schaue auf das jüngste Beispiel mit den Einheimischentarifen – das ist schlicht und ergreifend eine schwache Leistung“, so Steiner verärgert.

Besonders kritisch sieht der freiheitliche Tourismussprecher den Verweis auf eine „europäische Lösung“. Dies sei laut Steiner reine Augenauswischerei: „Eine sogenannte europäische Lösung ist nichts anderes als ein Wunsch ans Christkind. Die Regierung und die ÖVP nützen es nur aus, dass sich die meisten Menschen mit der komplexen und teilweise vollkommen unverständlichen Thematik des EU-Rechts und deren Auswirkungen auf Nationalstaaten wie Österreich nicht im Detail befassen können, weil sie einfach nicht die Zeit dafür haben. Da kann man leichtfertig etwas behaupten, um Zeit zu schinden.“

Für Steiner liegt die Lösung nicht in Brüssel, sondern in pragmatischen Modellen vor Ort: „Eine echte, rechtlich saubere Lösung ist nur über spezielle, sondergünstige Saisonkarten oder vergleichbare Modelle möglich. Beispielsweise sollte ein wohnsitzbezogenes Modell angedacht werden, wie man es bereits in Südtirol oder Teilen Frankreichs umgesetzt hat. Alles andere scheitert am EU-Recht. Aber offenbar hat man bei der ÖVP eben wieder einmal gehofft, dass schon niemand so genau hinschaut.“

Steiner ging mit der Volkspartei hart ins Gericht: „Die Schwarzen haben einfach den aufrechten Gang verlernt! Hätte die ÖVP nicht wie immer vor und in Brüssel gebuckelt, wäre heute vieles sowieso nicht so, wie es ist. Statt selbstbewusst österreichische Interessen zu vertreten, wird jede noch so fragwürdige EU-Vorgabe brav abgenickt – und deshalb sind wir heute dort, wo wir sind!“

Abschließend forderte Steiner ein sofortiges Handeln im Sinne der heimischen Bevölkerung: „Mattle und die ÖVP sollen endlich liefern, statt dauernd Schlagzeilen zu produzieren. Tirol braucht eine Politik für die eigene Bevölkerung. Es braucht daher für uns Einheimische in den Tourismusgebieten echte, spürbare und saubere Entlastungen!“

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