Bundesregierung: Erstes Bodenschutz-Zeugnis zeigt große Defizite
Bundesregierung: Erstes Bodenschutz-Zeugnis zeigt große Defizite
WWF-Bodenschutz-Monitor 2026 veröffentlicht: Ein Jahr nach Regierungsstart prägen Stillstand und Rückschritte die Bodenpolitik – Widmungsabgabe als positive Ausnahme
Knapp ein Jahr nach der Angelobung der Dreier-Koalition dominieren in der Bodenpolitik Stillstand und Rückschritte. Das zeigt der am Dienstag veröffentlichte WWF-Bodenschutz-Monitor auf Basis einer Analyse von zwölf Schlüsselstellen des Regierungsprogramms. „BISHER IST DIE BODENPOLITIK WENIG AMBITIONIERT. ES GIBT GROSSE DEFIZITE UND VIEL AUFHOLBEDARF, WENN DIE KOALITION IHRE EIGENEN VERSPRECHEN MIT LEBEN ERFÜLLEN WILL. DER BODENSCHUTZ HAT NOCH NICHT DIE NOTWENDIGE PRIORITÄT”, sagt WWF-Bodenschutzsprecher Simon Pories. Der Handlungsbedarf zeigt sich auch in Zahlen: Mit einem Bodenverbrauch von 6,5 Hektar pro Tag (= 9 Fußballfelder) überschreitet der Bodenverbrauch das im Regierungsprogramm verankerte Ziel von 2,5 Hektar derzeit noch um mehr als das das Doppelte. Der WWF fordert daher die rasche Vorlage wirksamer Maßnahmen gegen die Bodenversiegelung.
WWF Österreich
Lara Hocek
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