ÖAW begrüßt Beschluss des FTI-Pakts
ÖAW begrüßt Beschluss des FTI-Pakts
Faßmann: „Politik hat Bedeutung der Grundlagenforschung erkannt“
Mit dem Beschluss des FTI-Pakts hat die Politik eine wichtige Basis für die langfristige Zukunftsfähigkeit der Grundlagenforschung gelegt. Zentrale Initiativen können damit fortgeführt werden, Nachwuchskarrieren gefördert und exzellente Forschung vorangetrieben werden. Das stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit und insgesamt den Standort Österreich.
Heinz Faßmann, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), sagt: „Der nun beschlossene FTI-Pakt setzt das richtige Zeichen: Ein Budgetplus unter schwierigen Rahmenbedingungen zeigt den politischen Willen, Forschung und Innovation langfristig zu stärken. Die Politik hat die Bedeutung der Grundlagenforschung erkannt. Dafür ist insbesondere Bundesministerin Holzleitner zu danken, die sich für einen zeitgerechten Beschluss mit einem wachstumsorientierten Budget eingesetzt hat.“
Der lang erwartete Beschluss des FTI-Pakts stellt dem gesamten Forschungssektor 5,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Für die Grundlagenforschung bringt der Pakt ein Plus von 375 Millionen Euro und damit mehr als 3 Milliarden Euro. Das ist ein Zuwachs von 15 Prozent. Von der Erhöhung wird das gesamte Wissenschafts- und Forschungssystem, Universitäten wie außeruniversitäre Forschungsinstitutionen, profitieren.
Den Einrichtungen der Grundlagenforschung gibt der Beschluss Stabilität und die Basis für die Verhandlungen ihrer Leistungsvereinbarungen. Die ÖAW wird zentrale Zukunftsthemen wie Quantenforschung, Life Sciences und KI weiter vorantreiben. Große Projekte der ÖAW können nun in den kommenden Jahren weiterentwickelt werden, wie zum Beispiel der Aufbau des Science Communication Centers oder des AITHYRA-Instituts für KI in der Biomedizin. Die ÖAW setzt zudem ihre Ambitionen fort, internationale Forschung nach Österreich zu holen.
Faßmann: „Das Budgetplus in Zeiten des Spardrucks schafft dringend nötige Planungssicherheit, stärkt Talente und Infrastruktur und trägt zu unserer Innovationskraft bei. Entscheidend ist nun die rasche und verlässliche Umsetzung.“
Debora Knob
Pressesprecherin des Präsidiums
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Telefon: +43 1 51581-1209
E-Mail: debora.knob@oeaw.ac.at
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