ÖVP – Hammerer/Ofner: Drogenproblem breitet sich aus, SPÖ-Neos-Stadtregierung schaut weg

ÖVP – Hammerer/Ofner: Drogenproblem breitet sich aus, SPÖ-Neos-Stadtregierung schaut weg

Die offene Drogenszene rund um die Drogenberatungseinrichtung Jedmayer ist längst kein lokales Problem mehr. Mit den wärmeren Temperaturen verlagert sich die Szene zunehmend in den öffentlichen Raum und belastet mittlerweile größere Teile von Mariahilf und Rudolfsheim-Fünfhaus. Anrainerinnen und Anrainer berichten von wachsender Verunsicherung und zunehmenden Zwischenfällen.

Gerhard Hammerer, Obmann der Volkspartei Mariahilf, kritisiert das Ausbleiben konkreter Maßnahmen scharf: „Seit Jahren wird beschwichtigt, passiert ist nichts. Das für Ende 2025 von Drogenkoordinator Ewald Lochner zugesagte mittel- bis langfristige Konzept zur Entlastung des Jedmayer-Grätzels liegt bis heute nicht vor. Das ist politisches Wegschauen auf dem Rücken der Bevölkerung.“

Felix Ofner, Obmann der Volkspartei Rudolfsheim-Fünfhaus, ergänzt: „SPÖ-Stadtrat Hacker wird regelmäßig aufgefordert, eine wienweite Suchthilfestrategie vorzulegen. Seine Antwort bleibt stets dieselbe: mehr Polizei. Gleichzeitig werden selbst bewährte Maßnahmen wie Alkoholverbotszonen, die an anderen Hotspots funktionieren, hier konsequent verweigert.“

Hammerer richtet zudem einen klaren Appell an die designierte SPÖ-Bezirksvorsteherin von Mariahilf, Julia Lessacher: „Eine Anrainerversammlung wurde bereits im September 2024 zugesagt. Die Menschen warten noch immer. Dialog und Transparenz dürfen kein leeres Versprechen bleiben.“

Die Volkspartei fordert erneut die Umsetzung ihres seit Jahren vorliegenden 5-Punkte-Pakets für mehr Sicherheit und Ordnung: Alkoholverbotszone im Bereich der U6-Station, permanenter Sicherheitsdienst der Wiener Linien, Schutzzonen für Anrainer, regelmäßige Reinigung sowie Notrufsäulen und Videoüberwachung.

„Die Lage spitzt sich weiter zu. Jeder weitere Monat ohne Maßnahmen ist ein Monat auf Kosten der Sicherheit. Wien braucht jetzt Umsetzung statt weiterer Ankündigungen“, so Hammerer und Ofner abschließend.

Presse & Kommunikation
Telefon: 01/515 43 230
E-Mail: presse@wien.oevp.at
Website: https://wien.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender