FPÖ – Hafenecker/Reifenberger: „Abputzversuch kann nicht über ÖVP-Verantwortung für Hercules-Totalausfall hinwegtäuschen!“

FPÖ – Hafenecker/Reifenberger: „Abputzversuch kann nicht über ÖVP-Verantwortung für Hercules-Totalausfall hinwegtäuschen!“

ÖVP hat durch Kaputtsparkurs über Jahrzehnte den Investitionsstau beim Bundesheer erst verursacht, gegen den Mario Kunasek als Verteidigungsminister ankämpfte

„Was der ÖVP-Abgeordnete Ofenauer jetzt betreibt, ist ein ganz schäbiger Abputzversuch von der Verantwortung, die allen voran die ÖVP mit ihrem Kaputtsparkurs beim Bundesheer für den aktuellen Totalausfall der Hercules-Transportflugzeuge trägt. Er sollte lieber schleunigst seine Partei- und Verlierer-Ampel-Kollegen dazu drängen, endlich für Unterstützung der in der Krisenregion verzweifelt ausharrenden Österreicher zu sorgen, anstatt mit Unwahrheiten hausieren zu gehen!“, so reagierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA auf eine aktuelle Aussendung Ofenauers, in der dieser allen Ernstes versuchte, dem ehemaligen FPÖ-Verteidigungsminister Mario Kunasek, dessen Amtszeit nur eineinhalb Jahre dauerte und bereits fast sieben Jahre zurückliegt, die Verantwortung für das aktuelle Regierungsdesaster rund um die nicht einsatzfähigen Hercules-Flugzeuge in die Schuhe zu schieben: „Mario Kunasek hat etwa die Nachfolgehubschrauber für die Alouette durchgebracht, gegen den großen finanzpolitischen Wurf legte sich allerdings immer der ÖVP-Finanzminister quer. Deshalb ist es auch die ÖVP, die über Jahrzehnte hinweg überhaupt erst den großen Investitionsbedarf beim Bundesheer aufstauen ließ!“

Anstatt die militärische Sicherheit zu erhöhen, beschäftige sich ÖVP-Verteidigungsministerin Tanner seit Jahren hauptsächlich mit der Beteiligung Österreichs am NATO-Projekt Sky Shield, das rund sechs Milliarden Euro kosten soll und mit der immerwährenden Neutralität nicht vereinbar ist. „Wenn Herr Ofenauer schon hervorstreicht, dass seine Ministerin 2021 die Nachbeschaffung von Transportflugzeugen eingeleitet habe und die erste Maschine 2028 landen soll, dann stellt sich schon eine Frage: Hat man sich denn gar keine Gedanken gemacht, was in den sieben Jahren dazwischen passiert? Sollen da die Soldaten zu Fuß gehen?“, so Hafenecker weiter. Tatsache sei, dass diese Verlierer-Ampel überhaupt nichts zustande bringe, ihr alles andere wichtiger sei als die eigene Bevölkerung und sich dieses Versagen gerade in Krisensituationen wie der aktuellen besonders dramatisch zeige. „Die Österreicher können sich auf diese Regierung nicht verlassen. Das beweist sie jeden Tag aufs Neue!“, erklärte der FPÖ-Generalsekretär.

Ebenso wies FPÖ-Wehrsprecher NAbg. Volker Reifenberger die Kritik der ÖVP am ehemaligen Verteidigungsminister Kunasek zurück: „Die ÖVP erzählt wieder einmal Märchen. Es war Sebastian Kurz, der seinerzeit meinte, man brauche nichts mehr ins Bundesheer zu investieren, weil es die Panzerschlacht im Marchfeld nicht mehr geben wird. Und der Generalstabschef von Ministerin Tanner unterrichtete die Medien im Rahmen eines Presse-Briefings in einem Wiener Café darüber, dass die Zukunft des Österreichischen Bundesheers im Katastrophenschutz liegen werde. Zu unserer Regierungszeit mit der ÖVP wurden alle Warnungen des damaligen Verteidigungsministers Kunasek in den Wind geschlagen. Auch ÖVP-Finanzminister Blümel erklärte immer, dass es für das Heer kein Geld gebe. Erst mit Beginn des Ukraine-Konflikts ist die ÖVP aufgewacht und hat plötzlich das Bundesheer für sich entdeckt. Die Nachfolge für die Leonardo-Hubschrauber wurde unter Minister Kunasek auf Schiene gebracht. Die ÖVP hat jahrelang dafür gesorgt, dass das Bundesheer kaputtgespart wurde – daran können auch die letzten Jahre nichts ändern. Dass das Bundesheer in dem Zustand ist, in dem es sich heute befindet, ist eine ‚Leistung‘ der ÖVP!“

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