FPÖ – Thau: „Bürokratie-Irrsinn auf dem Rücken unserer Einsatzkräfte!“
FPÖ – Thau: „Bürokratie-Irrsinn auf dem Rücken unserer Einsatzkräfte!“
Ministerium lässt Feuerwehr Gainfarn auf 5.000 Euro Einsatzkosten sitzen – FPÖ fordert sofortige Kostenübernahme und Respekt für das Ehrenamt
Ein skandalöser Umgang mit dem ehrenamtlichen Feuerwehrwesen sorgt aktuell für Empörung in Feuerwehrkreisen: Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Gainfarn über Anordnung der Behörde eine drohende Umweltschädigung verhinderte, verweigert jetzt ÖVP-Landwirtschaftsminister Totschnig die Zahlung der Einsatzkosten in der Höhe von über 5.000 Euro. Die Feuerwehr bleibe, so FPÖ-Ehrenamtssprecher NAbg. Harald Thau, nun auf den Kosten sitzen, obwohl lediglich pflichtgemäß auf Anordnung der Behörde gehandelt wurde. Thau kritisierte, dass sich das Ministerium unter dem Deckmantel der Verjährung und formaljuristischer Spitzfindigkeiten aus der Verantwortung stehle, während die Kameraden, die für unsere Sicherheit den Kopf hinhalten, sprichwörtlich im Regen stehen gelassen werden.
Für Thau sei es „eine moralische Bankrotterklärung der Sonderklasse, wenn ein Ministerium das Engagement unserer freiwilligen Feuerwehrmänner mit der Stoppuhr der Verjährungsfrist bewertet, anstatt diesen unermüdlichen Dienst an der Gemeinschaft zu würdigen. Unsere Kameraden rücken zu jeder Tages- und Nachtzeit aus, lassen Familie und Beruf stehen und opfern ihre kostbare Freizeit, um für die Sicherheit ihrer Mitmenschen den Kopf hinzuhalten. Als ‚Dankeschön‘ wird eine rechtmäßige Forderung mit Verweis auf Sparsamkeit einfach abgeschmettert. Wenn der Staat den Feuerwehren befiehlt auszurücken, dann hat er gefälligst auch für die entstandenen Kosten geradezustehen, anstatt die Ehrenamtlichen in langwierige und frustrierende Rechtsstreitigkeiten zu verwickeln“, so Thau.
„Wir erleben hier einen beschämenden Tiefpunkt in der Wertschätzung für jene Menschen, die das Rückgrat unserer Sicherheit bilden. Es kann nicht sein, dass Feuerwehrmitglieder unentgeltlich schuften, ihre private Zeit opfern und am Ende auch noch darum bangen müssen, ob behördlich angeordnete Einsätze überhaupt bezahlt werden. Wer das Ehrenamt derart mit Füßen tritt, gefährdet die Sicherheit im ganzen Land!“, so der freiheitliche Ehrenamtssprecher abschließend.
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