FPÖ – Ragger: „Pflegegeldeinstufungen müssen fair, nachvollziehbar und bedarfsgerecht erfolgen!“

FPÖ – Ragger: „Pflegegeldeinstufungen müssen fair, nachvollziehbar und bedarfsgerecht erfolgen!“

„Wer Pflege braucht, muss sie auch bekommen – Antrag zur Verhinderung falscher Einstufungen im Parlament eingebracht“

„Ich kann die Aussagen von Behindertenanwältin Christine Steger vollkommen nachvollziehen. Es ist nämlich eine Tatsache, dass die Kritik an der Struktur und Praxis der Pflegegeldeinstufungen immer lauter wird. So berichten Betroffene, dass ihr tatsächlicher Pflegebedarf bei der Einstufung nicht ausreichend anerkannt wird und viele Fälle erst über den Rechtsweg korrigiert werden können. Wir fordern schon seit Langem eine bedarfsgerechte, faire und nachvollziehbare Pflegegeldeinstufung. Bei der Einstufung von Pflegegeldbeziehern muss der tatsächliche Pflegebedarf vollumfänglich und transparent anerkannt werden. Wer Pflege braucht, muss sie auch bekommen. Alles andere wäre sozial ungerecht und für die Betroffenen schlicht unwürdig. Gerade in einem sensiblen Bereich wie der Pflege braucht es größtmögliche Transparenz, Verlässlichkeit und Gerechtigkeit im System“, sagte heute der freiheitliche Pflegesprecher NAbg. Mag. Christian Ragger zur laufenden Diskussion über eine Reform bei den Begutachtungen zu Pflegegeld, Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspension sowie zum Grad einer Behinderung.

„Erst in der letzten Nationalratssitzung haben wir einen Antrag im Parlament betreffend die ‚Verhinderung zu niedriger Pflegegeld-Einstufungen‘ eingebracht. Darin fordern wir die zuständige SPÖ-Ministerin auf sicherzustellen, dass bei der Einstufung von Pflegegeldbeziehern der tatsächliche Pflegebedarf vollumfänglich und nachvollziehbar anerkannt wird. So muss unter anderem endlich verhindert werden, dass Betroffene in zu niedrige Pflegegeldstufen eingestuft werden, die ihrem tatsächlichen individuellen Bedarf nicht entsprechen. Darüber hinaus braucht es die Einführung eines unabhängigen Qualitäts- und Kontrollmechanismus zur objektiven Überprüfung der Einstufungen sowie einen erleichterten Zugang zu rechtlichem Beistand und verbesserte Möglichkeiten zur Überprüfung von Einstufungsentscheidungen“, forderte der FPÖ-Pflegesprecher.

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