Voglauer/Grüne: „Minister jubelt über Marmelade aber am Wirtshausteller ist weiter keine Spur von Transparenz“
Voglauer/Grüne: „Minister jubelt über Marmelade aber am Wirtshausteller ist weiter keine Spur von Transparenz“
Minister jubelt, dass Marmelade wieder Marmelade heißen darf – wenn es um Transparenz auf unseren Speisekarten geht, herrscht weiterhin Unklarheit
„Während sich Landwirtschaftsminister Totschnig und Staatsekretärin Königsberger-Ludwig über ‚klare Regeln und Transparenz‘ der europäischen Frühstücksverordnungen freuen, lassen sie eigene Taten im Sinne von Nachvollziehbarkeit und Konsumentenschutz weiterhin vermissen. Wo bleibt denn der Einsatz für klare Regeln und Transparenz, wenn es um Fleisch und andere tierische Produkte geht?“, fragt die Landwirtschaftssprecherin der Grünen, Olga Voglauer.
„Der Minister jubelt, dass die Marmelade wieder Marmelade heißen darf, aber wenn es um Transparenz auf den heimischen Speisekarten geht, werden Bürger:innen weiter darüber im Unklaren gelassen, aus welchem Land das Fleisch auf dem Teller stammt. Die Kantinen zeigen längst vor, dass die Herkunftskennzeichnung ohne weiteres umsetzbar ist und eine Ausdehnung auf die gesamte Gastronomie wäre mit einigen wenigen Änderungen der Verordnung machbar. Damit bekämen nicht nur die Konsument:innen mehr Klarheit, das wäre zudem eine wichtige Unterstützung der heimischen Bäuerinnen und Bauern. Das selbe gilt für die Bio-Zertifizierung im Gasthaus, denn auch hier müssen klare Regeln gelten“, so Voglauer.
„Auch in Sachen Haltungskennzeichnung bei tierischen Produkten bringt die Regierungskoalition seit Monaten nichts weiter. Die Umsetzungsvorschläge, die im Gesundheitsministerium mit Tierschutzorganisationen und dem Handel erarbeitet wurden, liegen schon seit Jahren auf dem Tisch. Hier ist vom Einsatz der Bundesregierung für die Transparenz nicht viel zu sehen“, hält Voglauer fest und erinnert: „Die Menschen haben verdient zu wissen, woher das Fleisch oder der Käse auf ihren Tellern stammt und dass diesen Angaben auch vertraut werden kann. Unsere Anträge zur verpflichtenden Herkunftskennzeichnung und zur Bio-Zertifizierung in der Gastronomie sowie unser Antrag zur Haltungskennzeichnung von tierischen Produkten werden in den Parlamentsausschüssen laufend vertagt, während die ÖVP offenbar weiter mit sich selbst verhandelt und die Koalition keinerlei Initiativen auf den Tisch bringt.“
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