Zorba/Grüne: EU-Parlament setzt wichtiges Zeichen gegen KI-basierte Gewalt an Frauen und Kindern
Zorba/Grüne: EU-Parlament setzt wichtiges Zeichen gegen KI-basierte Gewalt an Frauen und Kindern
Grüner Digitalsprecher begrüßt geplantes Verbot sexueller Deepfakes im KI-Gesetz und fordert rasches Inkrafttreten
“Der Schritt, den die zuständigen Ausschüsse des EU-Parlaments heute gesetzt haben, ist überfällig und richtig. Das geplante Verbot von KI-Anwendungen, die sexualisierte Bilder von Menschen ohne deren Einwilligung erzeugen können, ist eine direkte Antwort auf einen der gravierendsten Missbräuche moderner KI-Technologie” sagt Süleyman Zorba, Digitalsprecher der Grünen.
Der Auslöser war erschreckend deutlich: Der „Spicy Mode“ von Elon Musks Chatbot Grok ermöglichte es Nutzerinnen und Nutzern, binnen Sekunden sexualisierte Bilder von Frauen und Kindern zu generieren, bis hin zu kinderpornografischem Material. “Das ist keine abstrakte Debatte über Regulierung. Das ist digitale Gewalt, die reale Menschen trifft”, sagt Zorba und weiter: „Dass das EU-Parlament jetzt handelt, ist ein wichtiges Signal: KI-Systeme, die zur Verbreitung sexualisierter Gewalt missbraucht werden können, haben auf dem europäischen Markt nichts verloren. Jetzt muss das Plenum nächste Woche liefern und danach müssen die Verhandlungen zwischen Parlament und Mitgliedstaaten zügig abgeschlossen werden.“
Zorba weist zudem darauf hin, dass die Umsetzung des KI-Gesetzes in Österreich ohnehin massiv hinterherhinkt: „Österreich hat bis heute keine der im KI-Gesetz vorgesehenen nationalen Behörden bestimmt. Die Frist ist längst abgelaufen.“
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