FPÖ – Hafenecker: „Skandale und rot-grünes Netzwerk – ORF-GD Thurnher muss Personalie Pius Strobl grundsätzlich hinterfragen!“
FPÖ – Hafenecker: „Skandale und rot-grünes Netzwerk – ORF-GD Thurnher muss Personalie Pius Strobl grundsätzlich hinterfragen!“
Trotz Rücktritt nach „ORF-Abhör-Affäre“ erklomm der Ex-Grünen-Bundesgeschäftsführer und Wrabetz-Vertraute die Karriereleiter – „Luxus-Pensionsvertrag ist nur Spitze des Eisbergs“
Nachdem die interimistische ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher bereits angekündigt hat, den Luxus-Pensionsvertrag für den ORF-Manager Pius Strobl nicht unterschreiben zu wollen, forderte FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA sie dazu auf, die Personalie Strobl grundsätzlich zu hinterfragen. „Die vollkommen absurden Pensionsrückstellungen in der Höhe von 2,4 Millionen Euro auf Kosten der Zwangssteuerzahler, mit denen dieser 450.000-Euro-Gagenkaiser rund um den Weißmann-Rücktritt für negative Schlagzeilen sorgt, sind ja nur die Spitze eines Eisbergs. Strobls Weg in die Chefetage am Küniglberg ist gepflastert von Skandalen, die letztlich das Bild eines rot-grünen Netzwerks im ORF vervollständigen!“
Hafenecker erinnerte an die sogenannte „ORF-Abhöraffäre“, als Strobl 2010 eine ORF-Mitarbeiterin dazu anstiftete, Mitschnitte von Gesprächen zwischen Stiftungsräten, ORF-Managern und Journalisten im Umfeld einer Stiftungsratssitzung anzufertigen, und nach deren Bekanntwerden er als ORF-Kommunikationschef gehen musste. „In diese Funktion geholt wurde er übrigens 2006 vom SPÖ-nahen ORF-Generaldirektor Wrabetz, dessen Wahl er als grüner Stiftungsrat mitorganisierte und als dessen Vertrauter er galt. Beide kannten sich wahrscheinlich schon aus ihrer gemeinsamen SPÖ-Zeit im Umfeld von Josef Cap Anfang der 1980er Jahre, bevor Strobl zum Mitbegründer der Grünen wurde und sogar zu deren Bundesgeschäftsführer aufstieg. 2015 kam Strobl unter den Fittichen von Wrabetz als Sicherheitsbeauftragter in den ORF zurück, bevor er ihn 2018 zum Hauptabteilungsleiter machte. Aber auch zwischen 2010 und 2015 war er für den ORF nicht untätig, sondern betreute als Externer Großprojekte wie die Abhaltung des Eurovision Song Contest. In jedem privatwirtschaftlichen Unternehmen hätte Strobl nach der Abhöraffäre nicht einmal mehr einen Fuß aufs Betriebsgelände setzen dürfen!“, schilderte der freiheitliche Mediensprecher und betonte, dass es auch Wrabetz gewesen sein soll, der dem heutigen ORF-Manager seine Luxuspension in Aussicht gestellt habe.
Übrig bleibe die Frage, warum man im ORF an einem „derartigen Skandalmitarbeiter“ nicht nur letztlich festgehalten, sondern ihn auch noch die Karriereleiter hochgeschickt habe. „Die Antwort darauf ist möglicherweise etwas, das es in der Privatwirtschaft kaum gibt: ein politisches Netzwerk. Die Karriere von Wrabetz und Strobl verlief wie ein rot-grüner Paarlauf. 2021 bestellte Wrabetz sogar die ehemalige Landesgeschäftsführerin der Grünen Burgenland zur Umweltreferentin im ORF. Angesiedelt ist diese Position ausgerechnet in der Hauptabteilung von Strobl, dem ehemaligen grünen Bundesgeschäftsführer. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie durchdrungen der ORF offenbar von rot-grünen Netzwerken ist, dessen ‚Spinne‘ möglicherweise Strobl ist! Ingrid Thurnher hätte jetzt die Chance, dieses Netzwerk zu kappen, was dem ORF guttun würde.“
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