SPÖ Rudolfsheim-Fünfhaus: „Westbahnareal mit Weitblick und Hausverstand gestalten!“
SPÖ Rudolfsheim-Fünfhaus: „Westbahnareal mit Weitblick und Hausverstand gestalten!“
Angesichts der aktuellen Debatte rund um die Entwicklung des Westbahnareals stellt SPÖ-Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht klar: „Gerade bei einem so wichtigen Stadtentwicklungsgebiet braucht es einen kühlen Kopf, verlässliche Fakten und einen verantwortungsvollen Zugang, nicht vorschnelle Schlussfolgerungen oder unnötige Verunsicherung. Was wir derzeit von den Grünen erleben, ist einmal mehr der Versuch, ein langfristiges Stadtentwicklungsprojekt durch gezielte Verunsicherung politisch zu instrumentalisieren. Das lehnen wir entschieden ab.“
Baurecht betont, dass sich das Westbahnareal weiterhin in einer frühen Phase der Entwicklung befindet. Konkrete Bauvorhaben, fertige Detailpläne oder kurzfristige Umsetzungen gibt es nicht und stehen auch nicht zur Debatte. Eine tatsächliche bauliche Umsetzung ist erst in mehreren Jahren zu erwarten. Vielmehr handelt es sich um einen langfristigen Planungsprozess, der in enger Abstimmung mit Fachleuten, den zuständigen Stellen der Stadt sowie unter Einbindung der Bevölkerung erfolgt.
„Wir sprechen hier von einem Projekt, das den Bezirk langfristig prägen wird. Umso wichtiger ist es, diesen Prozess mit Sorgfalt, Transparenz und Augenmaß zu gestalten“, so Baurecht.
KLARER KURS FÜR DEN BEZIRK
Der SPÖ-Bezirksvorsteher macht die Fakten deutlich:
* Ein Großteil der Fläche wird als Grün- und Freiraum gesichert, die Bebauung erfolgt ausschließlich auf bereits versiegelten Flächen.
* Es entsteht ein durchgehender Landschaftspark von ca. 5 Hektar – mehr als viermal so groß wie der Reithofferpark.
* Die Flächen gehören den ÖBB. Um einen Park dieser Größe zu ermöglichen, braucht es einen Ausgleich zwischen Grün- und Freiflächen und ergänzenden Nutzungen (z. B. Wohnen, Bildung, Arbeiten).
* Teile des Parks werden angehoben, damit darunter auch andere Nutzungen möglich sind und er barrierefrei zugänglich ist.
* Die Entwicklungsfläche soll einer detaillierten Analyse unterzogen werden und es wird eine Mikroklimasimulation durchgeführt. Ziel ist, dass die Luftströme aus dem Wienerwald weiterhin wirken können. Durch Entsiegelung, Regenwassermanagement und Baumpflanzungen verbessert sich das Mikroklima zusätzlich.
* Die Umsetzung ist frühestens ab 2030 möglich, weil die ÖBB die Flächen unter anderem bis dahin noch für Bau- und Betriebszwecke benötigt.
* Bereits mehr als 700 Menschen haben sich in den Beteiligungsformaten eingebracht. Alle Ergebnisse sind dokumentiert und öffentlich zugänglich.
„Diese Entwicklung ist eine große Chance für Rudolfsheim-Fünfhaus – ökologisch, städtebaulich und sozial. Das ist ein Gewinn für den gesamten Bezirk – und genau deshalb arbeiten wir konsequent und strukturiert an diesem Projekt“, so der SPÖ-Bezirksvorsteher.
Die von den Grünen geäußerte Kritik weist Baurecht entschieden zurück: „Hier wird bewusst ein Zerrbild gezeichnet. Wer jetzt so tut, als stünde morgen der Bagger vor der Tür, verdreht bewusst die Fakten. Statt sich seriös mit den tatsächlichen Planungsgrundlagen auseinanderzusetzen, wird ein Bedrohungsszenario konstruiert, das mit der Realität nichts zu tun hat. Das ist keine verantwortungsvolle Oppositionsarbeit, sondern reine Stimmungsmache. Wir werden uns von dieser Art der politischen Auseinandersetzung nicht abbringen lassen. Die Entwicklung des Westbahnareals erfolgt mit Hausverstand, mit Augenmaß, mit der Bevölkerung und auf Basis klarer Fakten.“
VERANTWORTUNG BEDEUTET, ENTWICKLUNGEN MIT WEITBLICK ZU GESTALTEN
Baurecht hebt hervor, dass gerade bei Projekten dieser Größenordnung ein langfristiger, transparenter Planungsprozess notwendig sei und Fachlichkeit gefragt ist: „Die Menschen erwarten sich zu Recht, dass Politik Lösungen erarbeitet und nicht Probleme erfindet. Es geht darum, heute die richtigen Weichen für morgen zu stellen. Das bedeutet, Interessen abzuwägen, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Wir reden hier über ein Areal, das den Bezirk über Generationen prägen wird. Genau deshalb gehen wir diesen Weg mit Bedacht und Verantwortung – und nicht mit Schnellschüssen.“
In Wien habe die SPÖ über viele Jahre hinweg bewiesen, dass nachhaltige und klimafreundliche Stadtentwicklung kein Schlagwort ist, sondern konkrete Politik. „Fortschritt entsteht nicht durch laute Schlagzeilen, sondern durch konsequente, sachliche Arbeit. Während andere lautstark auftreten, liefern wir Ergebnisse – leistbaren Wohnraum, hochwertige Grünräume und eine vorausschauende Planung. Dieser Unterschied zeigt sich auch in der aktuellen Debatte sehr deutlich.“
EINLADUNG ZUR KONSTRUKTIVEN ZUSAMMENARBEIT
Abschließend richtet Baurecht einen klaren Appell an die politischen Mitbewerber: „Unterschiedliche Meinungen gehören zur Demokratie – entscheidend ist jedoch, wie man damit umgeht. Wer Verantwortung trägt, sollte an Lösungen mitarbeiten und den Dialog suchen.“
„Die SPÖ wird diesen Weg weiterhin gehen: faktenbasiert, mit sozialem Ausgleich und mit einem klaren Bekenntnis zu nachhaltiger Entwicklung. Das Westbahnareal bietet große Chancen – und wir werden alles daransetzen, diese im Sinne der Menschen im Bezirk zu nutzen“, so Baurecht abschließend. (Schluss)
SPÖ Rudolfsheim-Fünfhaus
Verena Schweiger, BA, MA, MA
Telefon: 01 534 27 1150
E-Mail: wien.rudolfsheim-fuenfhaus@spoe.at
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