SPÖ-Schroll zum blauen Offenbarungseid: „Kickl will lieber Ölkonzern-Übergewinne statt Preiseingriffe“

SPÖ-Schroll zum blauen Offenbarungseid: „Kickl will lieber Ölkonzern-Übergewinne statt Preiseingriffe“

FPÖ-Aussagen im Wirtschaftsausschuss irritieren – Appell an Opposition – blaue Voodoo-Rechnung aufgeflogen

SPÖ-Energiesprecher Schroll ortet im heutigen Wirtschaftsausschuss einen Offenbarungseid der FPÖ: Die FPÖ hat heute gefordert, die OMV soll jetzt in der Krise einfach Übergewinne auf Kosten der Menschen machen, die sich der Staat dann über eine Sonderdividende zurückholen soll. „Geht es nach der FPÖ, sollen die Menschen kräftig zahlen, damit die Ölkonzerne kräftig abkassieren und sich der Staat und die OMV-Aktionäre in Abu Dhabi ein Körberlgeld verdienen. Kickl will Ölkonzern-Übergewinne, wir wollen wirksame Preiseingriffe!“ ****

Die Bundesregierung wird weder den Krieg beenden noch die internationalen Ölpreise direkt beeinflussen können. Sie tut aber das, was in Österreich möglich und richtig ist. Die Spritpreisbremse kommt nur, wenn zwei Drittel der Abgeordneten im Nationalrat dafür stimmen. Heute Nachmittag gibt es daher weitere Gespräche mit den Grünen, die sich konstruktiv zeigen. „Es sollte im Interesse aller sein, dass sich die Konzerne nicht auf Kosten der Menschen bereichern“, appelliert Schroll an die Opposition.

In den vergangenen Tagen haben mehrere österreichische Medien die Kickl-Rechnung als Voodoo-Rechnung enttarnt. Schroll irritiert die Dünnhäutigkeit von FPÖ-General Schnedlitz, der daher in einer heutigen Pressekonferenz eine Schmipftirade gegen Medien losgelassen hat: „Wer mit Rechentricks die Menschen hinters Licht führt, muss damit rechnen, dass er damit auch auffliegt.“ (Schluss) mf/ff

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