FPÖ-Generalsekretär Hafenecker fordert umfassende Reform des ORF und kritisiert Missstände

FPÖ-Generalsekretär Hafenecker fordert umfassende Reform des ORF und kritisiert Missstände

In der heutigen Sitzung des Nationalrats hat FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA, scharfe Kritik an den aktuellen Zuständen im Österreichischen Rundfunk (ORF) geübt und von SPÖ-Medienminister Babler eine umfassende Reform gefordert. Hafenecker bemängelte die Untätigkeit Bablers angesichts der jüngsten Skandale im ORF. „Während der ORF in alle Einzelteile zerfällt, schweigt der Medienminister lautstark und überlässt das Feld den Parteifreunden im Stiftungsrat“, so Hafenecker.

Besonders kritisierte er die Intransparenz und die Verflechtungen innerhalb des ORF. „Es kann nicht sein, dass ein Stiftungsratsvorsitzender wichtige Informationen zurückhält und im Hinterzimmer mit der ÖVP paktiert. Das widerspricht dem ORF-Gesetz und dem Gebot der Transparenz“, betonte der FPÖ-Generalsekretär.

Ein weiterer Kritikpunkt war die finanzielle Schieflage des ORF. „Von einem Budget von rund einer Milliarde Euro fließen über 600 Millionen in Gehälter, Abfindungen und Pensionen, während nur 300 Millionen für das Programm verwendet werden. Das ist ein unhaltbarer Zustand“, erklärte Hafenecker, der Babler auch aufforderte, die Fördermittel für die Produktion des Films über Bablers Wahlkampf zurückzuzahlen.

Abschließend brachte er einen Entschließungsantrag an, der volle Transparenz und ein Ende der verdeckten Zusatzleistungen im ORF fordert. „Es ist höchste Zeit, den Privilegienstadel ORF trockenzulegen und für die Gebührenzahler Klarheit zu schaffen“, so Hafenecker abschließend.

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