UNOS: Arbeit darf nicht zum Luxus werden – Bundesregierung muss Lohnnebenkosten im Budget senken
UNOS: Arbeit darf nicht zum Luxus werden – Bundesregierung muss Lohnnebenkosten im Budget senken
UNOS starten Petition und fordern verbindlichen Stufenplan zur Senkung der Lohnnebenkosten
Wer in Österreich einen Arbeitsplatz schafft, zahlt deutlich mehr als nur das Gehalt am Lohnzettel. Sozialversicherungsbeiträge, FLAF, Kommunalsteuer und weitere lohnsummenbezogene Abgaben verteuern Arbeit in Österreich deutlich. Insgesamt liegt die Belastung rund 3 Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt – das entspricht etwa 12 bis 13 Milliarden Euro pro Jahr*.
Im Vorfeld der Budgetverhandlungen starten UNOS – Unternehmerisches Österreich daher eine Petition und fordern von der Bundesregierung einen verbindlichen Stufenplan zur Senkung der Lohnnebenkosten. Als ersten Schritt fordern UNOS die Abschaffung des Dienstgeberbeitrags zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF), der aktuell 3,7 % der Beitragsgrundlage ausmacht, bei gleichzeitiger Überführung der Leistungen ins Bundesbudget 2027/28. Auch die Kammerumlage 2 soll in diesem Zusammenhang bis spätestens 2029 abgeschafft werden.
DRUCK STEIGT: HOHE ARBEITSKOSTEN TREFFEN AUF STEIGENDE ENERGIEPREISE
„Die Lage ist ernst. Unternehmen kämpfen gleichzeitig mit hohen Lohnnebenkosten und steigenden Energiepreisen. Wer beides ignoriert, riskiert, dass Betriebe nicht mehr investieren, nicht mehr einstellen und im schlimmsten Fall zusperren. Wer bei den Arbeitskosten nicht gegensteuert, verschärft die Krise“, warnt Michael Bernhard, UNOS Bundessprecher. Eine Entlastung von Arbeit nützt dabei nicht nur den Unternehmen selbst: Wer Beschäftigung leistbarer macht, stärkt Kaufkraft, sichert Jobs und schafft Spielraum, damit Menschen steigende Alltagskosten besser schultern können.
AUSREDEN HELFEN NIEMANDEM
„Wenn sich Finanzminister Marterbauer regelmäßig vor die Medien stellt und erklärt, für die Senkung der Lohnnebenkosten gebe es keinen Spielraum, oder die Verantwortung mit dem Hinweis auf fehlende Vorschläge zur Gegenfinanzierung abschiebt, dann zeigt das vor allem eines: Er verkennt die Realität der Unternehmen in diesem Land“, so Bernhard.
Vorschläge, wie eine Entlastung von Arbeit gegenfinanziert oder strukturell ermöglicht werden kann, liegen seit Jahren auf dem Tisch: von der Entflechtung arbeitsfremder Leistungen über Effizienzpotenziale bis hin zu klaren Prioritäten im Budget. „Es ist nicht die Aufgabe der Unternehmerinnen und Unternehmer, die Hausaufgaben des Finanzministers zu machen. Es ist seine Aufgabe, endlich die richtigen Prioritäten zu setzen und Arbeit zu entlasten“, betont Bernhard.
UNOS PETITION: SENKUNG DER LOHNNEBENKOSTEN MUSS IM NÄCHSTEN JAHR WIRTSCHAFTSPOLITISCHE REALITÄT WERDEN
UNOS starten heute die Petition „Runter mit dem Jobkiller Lohnnebenkosten“. Jede Unterschrift ist ein Signal an Bundesregierung und Abgeordnete: Die Senkung der Lohnnebenkosten muss jetzt Teil der Budgetverhandlungen werden. Die Petition kann ab sofort online unterzeichnet werden: jobkiller.at.
UNOS – Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.
*auf Basis wirtschaftspolitischer Analysen, u. a. Agenda Austria
UNOS – Unternehmerisches Österreich
Mag. Lena Nagl
Telefon: +4367683414446
E-Mail: lena.nagl@unos.eu
Website: https://www.unos.eu
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