7. April, Weltgesundheitstag: 40 Jahre Ottawa-Charta, ein Meilenstein der Gesundheitsförderung

7. April, Weltgesundheitstag: 40 Jahre Ottawa-Charta, ein Meilenstein der Gesundheitsförderung

Vom internationalen Grundsatzpapier zur gelebten Praxis in Österreich. Die Gesundheit Österreich ist maßgeblich daran beteiligt.

Vor 40 Jahren verabschiedete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit der Ottawa-Charta ein Grundsatzdokument, das das Verständnis von Gesundheit nachhaltig erweitert hat. Darin wird postuliert, dass Gesundheit primär im Alltag der Menschen entsteht – dort, wo sie wohnen, lernen, leben und arbeiten. Mit diesem Lebenswelten-Ansatz legte die Ottawa-Charta zugleich den Grundstein für die moderne Gesundheitsförderung. Bis heute bildet sie somit auch eine wesentliche Grundlage für die Arbeit der Gesundheit Österreich (GÖG).

Gesundheitsministerin Schumann betont: „Die Ottawa-Charta war ein Wendepunkt unseres heutigen Verständnisses von Gesundheit. Sie macht deutlich, dass Gesundheit nicht nur im Gesundheitssystem entsteht, sondern im Alltag der Menschen. Faktoren wie Lebensweise, soziale Bedingungen und Umwelt spielen dabei eine zentrale Rolle. Genau dort setzt Gesundheitsförderung an.“

Auch Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig unterstreicht die Bedeutung: „Die Ottawa-Charta gilt als Meilenstein der Gesundheitsförderung und ist zugleich ein starkes politisches Signal für mehr soziale Gerechtigkeit. Sie steht für Prävention, Chancengleichheit, Mitbestimmung und gemeinsame Verantwortung und verdeutlicht vor allem, dass Gesundheit auch von den Lebensbedingungen abhängt.“

Der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) – einer von drei Geschäftsbereichen der Gesundheit Österreich – arbeitet seit seiner Gründung im Jahr 1998 Jahren daran, die Prinzipien der Ottawa-Charta in Österreich mit Leben zu erfüllen. Als Kompetenz- und Förderstelle unterstützt der FGÖ Projekte, die gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen und zu mehr gesundheitlicher Chancengerechtigkeit beitragen.

WELTGESUNDHEITSTAG 2026: GEMEINSAM FÜR GESUNDHEIT – AUF BASIS VON WISSENSCHAFT

Anlässlich des Weltgesundheitstag 2026 rückt heuer das Motto „Together for health. Stand with science“ die zentrale Rolle von Wissenschaft und internationaler Zusammenarbeit in den Fokus. Ziel ist es, das Vertrauen in evidenzbasierte Entscheidungen zu stärken und wissenschaftliche Erkenntnisse konsequent für die Förderung der Gesundheit zu nutzen.

Die GÖG trägt als wissenschaftlich tätige Organisation wesentlich dazu bei, fundierte Grundlagen für eine wirksame Gesundheitsförderung zu schaffen. Durch die Aufbereitung von Daten, Evidenz und wissenschaftlichen Erkenntnissen unterstützt sie Politik und Praxis dabei, wirksame Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Der FGÖ hat seit seiner Gründung im Jahr 1998 dabei eine tragende Rolle.

Geschäftsführer Herwig Ostermann erklärt: „Gesundheitsförderung muss in Österreich dauerhaft Teil der gesundheitspolitischen Steuerung bleiben. Die GÖG verbindet dafür strategische Entwicklung, fachliche Begleitung und die Unterstützung konkreter Maßnahmen – damit aus Grundsätzen wirksame Praxis wird.“

Gesundheit Österreich GmbH/Fonds Gesundes Österreich
Mag. Markus Mikl
Telefon: 0676848191129
E-Mail: markus.mikl@goeg.at
www.fgoe.org

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