FPÖ – Schnedlitz zu Hausdurchsuchung bei Ex-SPÖ-Kanzler: „Babler muss sich umgehend äußern!“

FPÖ – Schnedlitz zu Hausdurchsuchung bei Ex-SPÖ-Kanzler: „Babler muss sich umgehend äußern!“

„Hat Gusenbauer nichts mit der SPÖ zu tun, existiert die SPÖ nicht mehr“ – Babler muss bei Mitgliedschaften rund um Gusenbauer, Ott und Co für Klarheit sorgen!

„Es ist ein ungeheuerlicher Vorgang, dass bei einem ehemaligen SPÖ-Bundeskanzler und nach wie vor aufrechten SPÖ-Mitglied Hausdurchsuchungen stattfinden und der amtierende SPÖ-Vizekanzler schweigt dazu! Gusenbauer hat einen Parteiaustritt öffentlich abgelehnt und Babler hat sich laut Presse trotz Wissen über die Causa Signa noch im Jahr der Wahl persönlich gegen ein Parteiausschlussverfahren gegen Gusenbauer ausgesprochen. Wenn Gusenbauer also nichts mit der SPÖ zu tun hat, dann existiert die SPÖ nicht mehr. Wenn er das hat, dann soll sich Babler sofort dazu äußern. Nach Hausdurchsuchungen bei der höchsten Politprominenz kann man nicht zur Tagesordnung übergehen“, so Schnedlitz.

„Man hat sich in der SPÖ immer als Kämpfer für den kleinen Mann gegeben. In Wahrheit zeigen Gusenbauer und Co, worum es in der SPÖ bis hinauf in die Führungsspitze und in die Höhen eines ehemaligen Kanzlers wirklich geht: gute Gagen!“, kritisierte Schnedlitz und erinnerte daran, dass Babler bereits als Bürgermeister von Traiskirchen mit einem Doppelbezug als Stadtchef und gleichzeitig als sein eigener Angestellter in der Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit aufgefallen sei – der Rechnungshof hatte diese Doppelfunktion sogar als „nicht vereinbar“ kritisiert.

„In der SPÖ ticken sie alle gleich und Babler geht auf Tauchstation, wenn es eng wird. Das kennen wir bereits rund um Bablers auffälliges persönliches Schweigen in der Causa Ott, als dieser sich vor Gericht als aufrechtes SPÖ-Mitglied geoutet hat, und das Schweigen des roten Chefs geht nun sogar bis hin zu Hausdurchsuchungen bei einem SPÖ-Kanzler. Die Mitglieder der SPÖ, aber auch die Österreicher haben ein Recht zu erfahren, was da los ist. Babler muss endlich bei den SPÖ-Mitgliedschaften rund um Gusenbauer, aber auch bei Ott für Klarheit sorgen, anstatt sich feige wegzuducken! Als Parteichef gehört Führungsverantwortung dazu, Herr Babler. Auf dem Posten des Parteichefs zu sitzen und abkassieren alleine ist zu wenig, das wird Ihnen mittlerweile eventuell auch Gusenbauer erklären können“, so Schnedlitz abschließend.

Laut Medienberichten gehe es um den Verdacht der Untreue in Millionenhöhe im Zusammenhang mit Gusenbauers Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender zweier Signa-Gesellschaften und damit um keine Kleinigkeit. Für alle Beteiligten gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung.

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